Kulturraumschutz

Wie lassen sich kulturelle Entwicklungen in Städten mit stadtplanerischen Instrumenten unterstützen?

Überblick

Das Gängeviertel befindet sich nordwestlich der historischen Hamburger Innenstadt im Stadtteil Neustadt. Durch seine weit zurückreichende Geschichte steht das Gängeviertel im Kontrast zu den modernen Neubauten in seiner Umgebung (vgl. Koch, 2011: 90 ff.).

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Gängeviertel den Großteil des Hamburger Stadtkerns (vgl. Helten, 2014: 41). Der “Große Brand” im Jahr 1842 sowie Sanierungsmaßnahmen nach der Choleraepidemie 1892 sorgten für die Zerstörung großer Teile der historischen Innenstadt (vgl. Schafer, o.J.). Durch weitere Verluste im zweiten Weltkrieg und durch Abrisse in den 1960er Jahren ist das heutige Gängeviertel am Valentinskamp das einzig erhaltene Hamburgs (ebd.). Dies ist nur ein Grund von vielen, der die Entwicklungen im Gängeviertel zu einer spannenden Fallstudie macht. 

Obwohl die Gebäude des heutigen Gängeviertels seit den 1950er Jahren unter Denkmalschutz standen, prägte Leerstand das Viertel. So beschloss die Stadt im Jahr 2002 die Versteigerung der Gebäude im Höchstgebotsverfahren. Bereits vier Jahre später wurde das Gängeviertel an den holländischen Investor Hanzevast weiterverkauft. Dieser plante die Gebäude zu 80% abreißen zu lassen. Um diese Entwicklung zu verhindern kam, es zur Besetzung der Häuser durch die Initiative „Komm in die Gänge“ (vgl. Koch, 2011: 103 ff.). 

Die Aktiven forderten die Stadt Hamburg in einer Pressemitteilung auf, das Gelände zurück zu kaufen (vgl. Gabriel, 2020). Aufgrund einer breiten Zustimmung seitens der Öffentlichkeit, wurde die Initiative schlussendlich nicht geräumt sondern geduldet. Im Dezember 2009 ging die Stadt schließlich auf die Forderungen der Initiative ein und kaufte das Gelände für 2,8 Millionen Euro zurück (vgl. Koch, 2011: 103 ff.). 

Das Gängeviertel ist somit einer der wenigen Fälle in Deutschland, bei denen eine sogenannte kulturelle Inbesitznahme erfolgreich stattgefunden hat. Die Proteste gegen die aktuelle Stadtentwicklung, die als Startpunkt für die Entwicklung ausschlaggebend waren, machten das Gängeviertel ebenfalls untersuchenswert. 

Aufgrund der historischen Vergangenheit und der einzigartigen Entstehungsgeschichte, hin zu einem Ort der kulturellen Vielfalt, lohnt sich die nähere Betrachtung der vergangenen und gegenwärtigen Entwicklung im Gängeviertel.

Motivation und Konzept

Durch die zunehmend konsumorientierte Stadtentwicklung im Jahr 2009 glich die Hamburger Innenstadt einem menschenunwürdigen Ort. Eine Vielzahl der Grundstücke wurden an Investoren verkauft, die vorrangig an Profit interessiert waren und anstelle von öffentlichen Räumen oder alten Gebäuden entstehen moderne Neubauten, die vor allem auch zu Gentrifizierung führen. Aufgrund dessen kam es 2009 vermehrt zu Protesten gegen diese Stadtentwicklung, denn neben der Zerstörung des ursprünglichen Stadtbildes, kam es auch zur Verdrängung von Menschen. (vgl. Gängeviertel e.V., o.J.c)

Neben den unteren Einkommensschichten sind auch Künstler:innen stark betroffen, denn Räume für die Kunst- und Kreativwirtschaft verschwinden ebenfalls. Hinzu kommt die vermehrte Streichung von Fördermitteln und die Instrumentalisierung von Künstler:innen seitens der Stadt, zur Aufwertung von weniger entwickelten Stadtvierteln. (vgl. Gängeviertel e.V., o.J.c)

Genau diese Aspekte finden sich auch am Fall des Gängeviertels wieder. Das Gelände wurde trotz des Denkmalschutzes jahrelang dem Verfall überlassen (vgl. Gängeviertel e.V., o.J.c). Dem geplanten Abriss durch den neuen Investor wollte die Initiative „Komm in die Gänge“ nicht tatenlos zusehen, sodass sie durch die Besetzung des Gängeviertels den Start der Abriss- und Sanierungsarbeiten verhinderte und so den Erhalt eines Stücks der Hamburger Geschichte sicherte (vgl. Helten, 2014: 47). 

Die Entwicklung im Hamburger Gängeviertel nahm somit ihren Anfang als Protest gegen die damalige Stadtentwicklung, gegen die Instrumentalisierung von Künstler:innen, gegen die vermehrte Zwischennutzung und gegen Gentrifizierung. 

Die Aktiven sehen das Gängeviertel als Möglichkeitsraum zur Gestaltung der Stadt durch die Bewohnenden. Mit dem Erhalt und der Umgestaltung des Viertels soll ein permanentes Experimentierfeld entstehen, das den Gentrifizierungstendenzen entgegenwirkt und in dem es zur Vermischung von Hoch-, Sub- und Populärkulturen kommt. Es sollen außerdem großflächige Ateliers, Werkstätten, Individualräume sowie temporäre Projektwohnungen zu dauerhaft günstigen Mieten entstehen. Wohnen und Arbeiten soll im Gängeviertel an einem Ort möglich sein.( vgl. Gängeviertel e.V., o.J.c)

Das Gängeviertel soll zukünftig eine Plattform für Offenheit und für breite Zugänglichkeit sein. Das gilt dabei nicht nur für die Räumlichkeiten, sondern auch für die Partizipation der Bürger:innen. Jede:r soll die Möglichkeit haben sich kulturell und sozial zu entfalten und das ohne Verwertungsdruck oder gegenseitige Verdrängung. (vgl. Gängeviertel e.V., o.J.c)

Die Aktiven im Gängeviertel verfolgen, im einst von Leerstand und Verfall geprägte Gelände des Gängeviertels, ein von Kunst und Kultur geprägtes und tolerantes Ziel. Sie wollen das Gängeviertel zu einem lebendigen innerstädtischen „Quartier mit günstigen Mieten und einem Schwerpunkt auf Nutzungen im künstlerischen Bereich für Menschen in vielfältigen Lebenssituationen“ (vgl. Stadt Hamburg, o.J.f) machen, das „offen für alle gesellschaftlichen Strömungen in dieser Stadt“ (vgl. Stadt Hamburg, o.J.f) ist.

Um diesem Leitbild gerecht zu werden wurden darüber hinaus zehn gebietsbezogene Leitziele festgelegt:

  1. Erhalt der historischen Bausubstanz
  2. Schaffung von bezahlbarem Mietwohnraum
  3. Schaffung von günstigen Gewerbeflächen und gewerblicher Vielfalt im Viertel
  4. Schaffung von günstigen Atelier- und Werkstattflächen für Gängeviertel e.V. und andere
  5. Durchführung einer effizienten Sanierung
  6. Schaffung eines Zentrums für Kunst, Kultur und Soziales in der „Fabrique“
  7. Übertragung eines Höchstmaßes an Eigenverantwortung und Autonomie an Gängeviertel   e.V. bei der Nutzung der gewerblichen Flächen
  8. Gestalterische Aufwertung der vorhandenen Freiflächen und Erhöhung der Nutzbarkeit
  9. Ausschöpfung aller Finanzierungsmöglichkeiten
  10. Erhalt und langfristige Sicherung von preisgünstigen Wohn- und Gewerbeflächen

(vgl. Stadt Hamburg, o.J.f)

Akteur:innen und Betreibermodell

Der wohl wichtigste Akteur ist die Initiative “Komm in die Gänge”, deren Träger die Genossenschaft “Gängeviertel e.G.” und der Verein “Gängeviertel e. V.” sind (vgl. Gabriel, 2020).

Die Genossenschaft wurde am 15.11.2010 gegründet und ist für die Selbstverwaltung der Häuser im Gängeviertel zuständig. Das Gängeviertel wird nach einem solidarischen Wirtschaftsmodell betrieben.Das bedeutet,dass der Verein und die Genossenschaft die Flächen ausschließlich für Nutzungen, die nicht primär gewinnorientiert sind, vergeben. “Alle Nutzer:innen müssen mindestens einer der beiden Organisationen angehören und profitieren dadurch vom ehrenamtlichen Engagement der Aktiven, denn durch die entfallenden Löhne sind die Mietpreise geringer.” (Ziehl 2020: S.32)

 Alle Entscheidungen der Genossenschaft sollen gemeinschaftlich bestimmt werden. Das wichtigste Gremium dafür ist die wöchentlich stattfindende Vollversammlung, dadurch wird sichergestellt, dass die Konsensfindung basisdemokratisch abläuft. (vgl. Gängeviertel e.G. o.J) 

Das Wirtschaften des Gängeviertels zeichnet sich folglich durch eine solidarische, nachhaltige und nicht profitorientierte Vorgehensweise aus (vgl. Gängeviertel e.V., o.J.c). Das nachhaltige und solidarische Betreibermodell des Gängeviertels bildet eine weitere Besonderheit des Projekts, denn es stellt  einen Gegenpart  zur naheliegenden profit- und konsumorientierten Innenstadt dar

Die beteiligten Akteure seitens der Freien Hansestadt Hamburg sind das Bezirksamt Hamburg-Mitte, die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), die Behörde für Kultur und Medien (BKM), das Denkmalschutzamt (DA), die Finanzbehörde (FB) und die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg (steg).

Hauptverantwortlicher für die Umsetzung der Sanierung ist das Bezirksamt Hamburg-Mitte, welches ebenfalls für die Finanzierung zuständig ist und  Bau- und Betriebsgenehmigungen für Baumaßnahmen und Nutzungen erteilt (vgl. Ziehl, 2020: 113). Im Zuge dessen wurde die Erstellung des IEKs vom Bezirksamt in Auftrag gegeben (ebd.).

Seit 2011 ist die steg die förmlich festgelegte Sanierungsträgerin und treuhänderische Eigentumsvertreterin im Auftrag der Stadt, somit fungiert die steg als Bauherrin im Sanierungsprozess (vgl. Starke, tel. 21.01.2021). Als privatwirtschaftliches Unternehmen und zeitgleich als Grundeigentümerin führt die steg Sanierungsmaßnahmen gemäß dem IEK und entsprechend den Förderbedingungen durch (vgl. Ziehl, 2020: 117). 

Weitere beteiligte Akteure sind die auf Wunsch des Gängeviertels beauftragten externen Architekturbüros, die die konkreten Baumaßnahmen planen und ausführen (ebd.) . Von 2012 bis 2015 war das Architekturbüro Plan-R im Gängeviertel tätig (vgl. Busch, o. J.). Seit November 2019 arbeiten die  Architekten Bosse, Westphal und Schäffer im Gängeviertel (vgl. Stadt Hamburg, o.J.g). 

Instrumente

Kooperationsvereinbarung

In Ergänzung zum IEK wurde im September 2011 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Freien Hansestadt Hamburg und dem Gängeviertel verabschiedet, die die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Projektbeteiligten im Sanierungsprozess festlegt (vgl. Stadt Hamburg, 2011). 

Zentrale Bestimmungen der Vereinbarung sind, dass die Gebäude dauerhaft preiswerte Wohn-, Gewerbe- und soziokulturelle Räume bieten sollen. Die laufenden Kosten für die Instandhaltung dieser Räume sollen vollständig durch die Mieteinnahmen gedeckt werden. Es soll eine Belegungskommission eingerichtet werden, die über die Erst- und Wiederbelegung der Räume entscheidet. Die Räumlichkeiten und Angebote sollen für die allgemeine Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Die unsanierten Flächen stehen zunächst dem Verein zur Verfügung und können außerdem mietkostenfrei für Zwischennutzung durch die Treuhänderin steg zur Verfügung gestellt werden. Dabei dürfen die Zwischennutzungen die baulichen Maßnahmen nicht behindern. Weiterhin wurde festgelegt, dass die Gesamtverantwortung der Durchführung des Verfahrens und der Einsatz der bereitgestellten Mittel bei dem Bezirksamt Hamburg-Mitte liegen. Wenn bei Konflikten keine zeitnahe Einigung erfolgt, kann jede:r Beteiligte eine Schlichtung verlangen. (vgl. Stadt Hamburg, 2011) 

Erbbaurechtsvertrag

2019 trat der Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt Hamburg und dem Gängeviertel in Kraft. Durch ihn wurde festgelegt, dass die Stadt Eigentümer:in der Grundstücke bleibt und  verpflichtet ist für weitere Kosten der Sanierung aufzukommen (vgl. Ziehl, 2020: 151). Die Genossenschaft hingegen trägt die Verantwortung für Vermietung, Verwaltung, Bewirtschaftung, Instandhaltung und Modernisierung der Gebäude. Dabei wird die Verantwortung schrittweise übertragen. Jedes sanierte Haus geht als Erbbaurecht an die Genossenschaft über. 2020 kam es zur Übernahme der ersten drei Grundstücke durch die Genossenschaft (vgl. Stadt Hamburg, o.J.e). 

Die Laufzeit des Vertrages beträgt 75 Jahre mit Option auf Verlängerung. Das erste Gespräch über mögliche Verlängerungen findet bereits nach 35 Jahren statt (vgl. Ziehl, 2020: 151)) (vgl. Gabriel, 2020). Der Erbbauzins beträgt 2% des Bodenwertes. Das Bedeutet, nach der Übernahme aller Gebäude durch die Genossenschaft, müssen jährlich 303.000 Euro an die Stadt Hamburg gezahlt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass dieser Betrag sich erhöht, falls sich die finanzielle Situation der Genossenschaft verbessert. Zudem muss die Genossenschaft für, mit dem Erbbaurecht verbundene Steuern, Gebühren, Abgaben, Entsorgungs- und Versicherungskosten aufkommen. Das Gängeviertel ist ebenfalls für die Versicherungs- und Instandhaltungspflicht nach dem Denkmalschutz verantwortlich und muss die Gebäude nach ungefähr 30 Jahren erneut sanieren (vgl. Ziehl, 2020: 151). Wenn die Genossenschaft diesen verpflichtungen nicht nachkommt, kann die Stadt Hamburg die Grundstücke und Gebäude vor Ablauf des Vertrages zurückverlangen. Falls dieser sogenannte Heimfall eintreten sollte, muss die Stadt eine Entschädigung an das Gängeviertel zahlen. Alle fünf Jahre findet eine Evaluierung der Umsetzung des Vertrages statt. Falls nötig werden in dieser Phase Anpassungen durchgeführt (vgl. ebd.: 152).

Fazit

Die Rolle der Stadtplanung sollte im Allgemeinen eine steuernde Funktion sein, die zwischen den verschiedenen Interessen der Stadt ausgleichend wirkt. Dafür ist es notwendig ein Gefühl für die Belange der Kunst- und Kulturschaffenden zu entwickeln und eng mit den Kulturbehörden zusammenzuarbeiten. Das “Einfühlen” ermöglicht der Stadtplanung auch eine gewisse Schutzfunktion und Steuerung. (vgl. Gabriel, tel. 28.01.2021).

Im Laufe der Entwicklung des Gängeviertels hat sich die Haltung der Stadt bezüglich der Unterstützung von Kreativschaffenden und kreativen Orten in der Stadt geändert. Trotzdem waren die Unterstützungen, aus der Sicht der Kreativen, noch immer zu gering. Michael Ziehl, einer der  Mitgründer des Gängeviertels, geht sogar noch weiter und behauptet,  das Gängeviertel selbst hat mehr für das Thema “Kreative Stadt” geleistet, “als die Tourismusbehörde es mit einer Menge Geld je geschafft hätte”(Gabriel, tel. 28.01.2021).  Um etwas zu verändern, müssten Prozesse wie im Gängeviertel auch an anderen Orten in der Stadt stattfinden. (vgl. Koch, 2011:14, Anlage 12) 

Zusammenfassend waren folgende Punkte dafür ausschlaggebend, dass die Stadt von dem Konzept der Aktiven überzeugt werden konnte. Ein Schlüsselfaktor im öffentlichen Urteil war das Bild, das nach Außen kommuniziert wurde. Es wurde nicht nur besetzt, sondern zeitgleich auch ein Nutzungskonzept mit Finanzierungsplan präsentiert. (vgl. Gabriel, tel. 28.01 2021). Ein weiterer Schlüsselfaktor war die Gründung der Genossenschaft und des Vereins. Das Gängeviertel hat der Stadt dadurch eine Verbindlichkeit und durch seriöses Verhandeln eine Bereitwilligkeit zu Kompromissen gezeigt (vgl. Gabriel, tel. 28.01.2021).

Der starke Rückhalt der Presse und der Öffentlichkeit war aber wahrscheinlich letzten endes der zentrale Punkt, der die Stadt veranlasst hat auf das Vorhaben einzugehen. Gerade der Aspekt des Denkmalschutzes sorgte dafür, dass sich große Teile der konservativen Mittelschicht Hamburgs mit den Besetzer:innen solidarisierten (vgl. Gabriel, tel. 28.01.2021).

Um ein Kreativquartier wie das Gängeviertel zu entwickeln ist eine breite Aufstellung und breite Bündnisse zu schaffen von großer Wichtigkeit. Mit ähnlichen Projekten kooperieren und die Öffentlichkeit einbinden ist eine weitere Empfehlenswerte Vorgehensweise. Insgesamt sollte ein Prozess offen kommuniziert werden, die Öffentlichkeit muss eingebunden werden (vgl. Gabriel, tel. 28.01.2021).

Um die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu vereinfachen, sollte die Entscheidungsbefugnisse und die Zuständigkeit der jeweiligen Verantwortlichen geklärt werden (vgl. Starke, tel. 21.01.2021).

Abschließend ist zu sagen, dass es sich bei dem Fall des Gängeviertels um ein sehr facettenreiches Projekt handelt. Der langwierige Ablauf ist geprägt von Konflikten und Kompromissen, die auch in den folgenden Jahren ein Teil des Prozesses bleiben werden. 

Der Fall des Gängeviertels hat bewiesen, was mit einer kulturellen Inbesitznahme aus Protest erreicht werden kann, welche Rolle die Öffentlichkeit und die Medien einnehmen und was in Vergessenheit geratene stadtplanerische Instrumente, wie das Erbbaurecht, bewirken können. Die Entstehung des Gängeviertels als ein Ort kultureller Vielfalt ist ein einzigartiger Fall in Deutschland, von dem es wünschenswert wäre, dass er als Vorbild für andere Projekte dient.

Quellenverzeichnis

Beitragsbild: Herzog, Iris: https://opium.hamburg/storyboard/detail/wie-der-phoenix-aus-der-asche.html, Zugriff 10.02.2021

Busch, Iris (o.J.): Gängeviertel. http://www.plan-r.net/files/denkmalschutz_016.html, Zugriff 29.01.2021

Gabriel, René (2020): Gängeviertel, Kulturelle Inbesitznahme gegen Verdrängung und verwertungsdruck. [Audio - Podcast], Bunterbeton, https://open.spotify.com/episode/2NGzEDwXBa4pT7uoUXnLtP?si=y0MnFmFGQOy0uJ5YFa2dHw, Zugriff 05.01.2021

Gabriel René, Aktiver im Gängeviertel, Experteninterview telefonisch, 28.01.2021, Kulturraumschutz, Rolle der Stadt, Kritik am Gängeviertel, Entstehungsprozess

Gängeviertel e.G. (o.J.): Wir über uns. http://gaengeviertel-eg.de/wir-ueber-uns.html, Zugriff 31.12.2020

Gängeviertel e.V (o.J. a): Die Geschichte. https://das-gaengeviertel.info/gaengeviertel.html, Zugriff 31.12.2020

Gängeviertel e.V. (o.J.c): Unser Zukunftskonzept. https://das-gaengeviertel.info/gaengeviertel/zukunftskonzept.html, Zugriff 31.12.2020

Helten, Michael (2014): Raumproduktion, Heterotopie und Protest am Beispiel des Hamburger Gängviertels. Masterarbeit im Fach Geografie, Christian-Albrechts-Universität: Kiel, http://das-gaengeviertel.info/fileadmin/media/texte/raumproduktion_heterotopie_protest_mhelten.pdf, Zugriff: 11.01.2021

Koch, Charlotte (2011): Sozialverträgliche Stadterneuerung durch kreatives Engagement am Beispiel des Gängeviertels in Hamburg. http://das-gaengeviertel.info/fileadmin/media/texte/Diplomarbeit_CharlotteKoch.pdf, Zugriff 31.12.2020

Schafer, Sarah (o.J.): Gängeviertel Hamburg, ein Stück vergessene Geschichte. https://www.hamburg.de/geschichte/4643766/gaengeviertel-hamburg/, Zugriff 31.12.2020

Stadt Hamburg (2011): Kooperationsvereinbarung. https://www.hamburg.de/contentblob/4306212/53e465c0ab1579dac1fa74b19bcd6a11/data/2011-09-08-kooperationsvereinbarung.pdf, Zugriff 02.01.2021

Stadt Hamburg (o.J.f): Leitbild & Ziele. https://www.hamburg.de/gaengeviertel/leitbild-ziele/, Zugriff 04.01.2020

Stadt Hamburg (o.J.g) : Baubeginn im nächsten Jahr. https://www.hamburg.de/gaengeviertel/speckstrasse-83-87/13967836/speckstrasse/, Zugriff: 30.01.2021

Starke, Ralf, Prokurist, Stadterneuerungs- und Entwicklungsgesellschaft Hamburg, Experteninterview telefonisch, 21.01.2021, Prozess, Beteiligung, Aufgaben der steg

Ziehl, Michael (2020): Koproduktion Urbaner Resilienz. jovis Verlag: Berlin

× ×