zwischen//RAUM

#GEHTRAUSSPIELEN
Bastian ten Haaf

Die Wiederentdeckung der Stadt Kassel als bespielbare und kindgerechte Stadt formen die Ausgangspunkte für diesen Entwurf. Jedoch steht das Wort Spielen nicht im Vordergrund. Dieser Entwurf fokussiert sich primär darauf eine sichere Verbindung zu schaffen und die daraus resultierende Teilräume als qualitativ hochwertige Aufenthalts- und Spielorte zu sehen. Ausschlaggebend, das Thema einer sicheren Verbindung zu forcieren, waren Kita und Grundschule, die sich in unmittelbarer Nähe befinden und da dieser Zwischenraum einen Teil des Übergangsbereichs zwischen der Südstadt und der Aue bildet. Wichtige Aspekte, die den Entwurf leiteten, waren die Öffnung der Raumkanten (vgl. Vorher-Nachher Modelbilder), die Vegetation die als Rahmen und durchläsiges Polster fungiert ,das Formen eines Wegenetzes welche alle Eckpunkte des Raums miteinander verbinden soll und die Ausbildung der Platzmitte, die durch das Zusammenspiel der topografischen Absenkung und den Lüftungsschächten aus dem Bestand einen eigenen Charakter verpasst bekommt.

M 1:200

Schnitt A - A'

M 1:200

Schnitt B - B'

M 1:200

Die 3 wichtigsten Komponenten sollen durch die Piktogramme nochmals verdeutlicht werden. Die Vegetation die als Rahmung und gleichzeitig als durchlässiges Polster fungiert. Das Wegenetz, welches ein zusammenhängendes Konstrukt mit den von außen kommenden Wegen formen soll. Und zuletzt der Mittelpunkt dieses Raums, der durch die davor angesprochenen Komponenten und die topografische Absenkung leicht isoliert wirkt.

Vegetation

 Wegenetz

Platzmitte

Die folgenden Perspektiven sollen punktuell gravierende Änderungen durch den Eingriff an diesem Raum aufzeigen. Die größten Unterschiede sind an den Raumkanten zu finden, da diese durch die neuen Verbindungen geöffnet wurden und somit der Raum nun von jeder Richtung zugänglich ist und ebenso Anschluss in jede Richtung findet.

Verortung

Blick aus dem Tunnel

Ist-Zustand 1

Verortung

 dichter Hain

Ist-Zustand

Verortung

öffnen des Platzes

Ist-Zustand

Verortung

Blick aus der Aue

Ist-Zustand

Verortung 5

Blick in die Mitte

Ist-Zustand

Verortung 6

Blick über gesamten Platz

Ist-Zustand

Der Perspektivwechsel legte den Grundstein für die darauffolgende Entwurfsaufgabe. Ziel dieser Aufgabe war es, unsere Umgebung zu erkunden und ungenutzte oder genutzte Räume mit Potenzial zu entdecken. Diese wurden anschließend kategorisiert und in einem Portfolio dargestellt.

× ×