ZUKUNFTSINSTITUT KASSEL /// DIE HÄNGENDEN GÄRTEN VON KASSEL /// WER IM GLASHAUS SITZT SOLLTE IN DIE ZUKUNFT SCHAUEN /// DAS WACHSENDE HAUS /// DAS GEWÄCHSHAUS AN DER HÖLLANDISCHEN

ZUKUNFTSINSTITUT KASSEL ist ein Ort, der nicht nur verspricht die Zukunft zu untersuchen, sondern ist auch ein lebendiges Experimentierfeld für diese. Das spiegeln nicht nur die Funktionen des Baus wieder, sondern auch der Entwurf selbst.
Das Gebäude ist von Innen nach Außen gedacht und geht gleichzeitig eine Symbiose des beiden Sphären ein. Die Gebäudefunktionen sind entsprechend ihrer raumfunktionalen Zusammenhänge organisiert und zueinander ausgerichtet. Die Hülle, die diese Funktionskuben umgibt lässt einen Zwischenraum entstehen, der die Forschung mit dem Öffentlichen und den Innenraum mit dem Außenraum verbindet, aber auch eine thermische Pufferzone schafft. Innerhalb dieser Zwischenzone findet Austausch, Diskussion, Treffen, Lachen, Streiten, Bewegung und Ruhe statt. Wie ein roter Faden zieht sich durch diesen Raum die öffentliche Erschließung, die nicht nur die einzelnen Gebäudekuben miteinander verbindet, sondern auch das Gebäude für Besucher erlebbar macht. Auf den Oberseiten der Kuben wächst das Gebäude weiter. Die Dächer sind begrünt, als Testflächen für die Forscher, als Nutzgärten für die Profiküche und immer auch als Grünraum der das Gebäude raumlufttechnisch und atmosphärisch ergänzt.
Als Zukunftsinstitut ist das Gebäude auf kommende Veränderungen vorbereitet. Die Hülle ist auf der Nord-Süd Achse erweiterbar und die Kuben, die in sie hereingehängt sind können innerhalb des Lebenszykluses des Gebäudes ausgetauscht und erweitert werden. Aufgrund dieser Konstruktion ist also nicht nur in der Gegenwart Flexibilität gewährleistet, sondern sind auch Umnutzungen im Lebenszyklus des Gebäudes und zuletzt auch ein Rückbau, der fast alle verwendeten Ressourcen wieder nutzbar macht, ermöglicht.

Lageplan

Grundriss EG

Grundriss 1.OG

Grundriss 2.OG

Grundriss 3.OG

Grundriss 4.OG

Grundriss 5.OG

Schnitt AA

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