Donnerstag
09:00 - 09:15
digital
17.02.22
Landschaftsplanung und Kommunikation — Prof. Markus Leibenath
Nachhaltige Siedlungs-/ Landschaftsentwicklung im suburbanen Raum am Beispiel Kassel
Treffpunkt:
Zoom
Meeting-ID:
931 6659 6955
Telefonische Einwahl:
217139
Passwort für Einwahl:
Sonstiges:
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Studierende:
Mika Blanck, Lukas Bracht, Mona Kristin Maria Dohmen, Balqees Elias, Karl-Jakob Enste, Leander Feiertag, Erik Frank, Luca Gade, Elisabeth Sophie Gutzweiler, Lukas Häfner, Hendrik Hartmann, Marius Heinzmann, Frederik Hilden, David John, Jonah Martens, Luka Mühlnickel, Leo Staab, Senta Stocker, Moritz Strömich, Anna Weihsleder, Johannes Wiesboeck, Josefine Wockenfuß, Naemi Yamanaka
Tutor*innen:
Lehrende:
Prof. Dr.-Ing. Markus Leibenath, Dr.-Ing. René Burghardt, Dr.-Ing. Christina Grebe (Zweckverband Raum Kassel)
Ansprechpartner*in:
Markus Leibenath
Kontakt Ansprechpartner*in:
Nachhaltige Siedlungs- und Landschaftsentwicklung im suburbanen Raum: das Beispiel Kassel Die gegenwärtige Siedlungs- und Landschaftsentwicklung in Deutschland ist wenig nachhaltig: anhaltender Flächenverbrauch, Auto-zentrierte Wohnformen, großer Materialverbrauch, hohe CO2-Emissionen, Verlust naturnaher Lebensräume und unzureichende Anpassung an den Klimawandel lauten einige der wichtigsten Stichworte. Als Reaktion darauf wurden zahlreiche politische Vorgaben und Nachhaltigkeits-Ziele formuliert. In vielen deutschen Städten und Regionen ist jedoch keine Trendumkehr zu erkennen. Dies gilt auch für den Raum Kassel. In Kassel und den angrenzenden Kommunen herrscht eine starke Nachfrage nach Baugebieten für Wohnen und Gewerbe. Dabei stehen die Städte und Gemeinden potenziell in Konkurrenz zueinander. Um Konflikte abzubauen und Synergieeffekte zu forcieren, können beispielsweise kommunale Zweckverbände gemeinschaftlich abgestimmte Strategien entwickeln und ihren Mitgliedern einen sicheren und verbindlichen planerischen Handlungsrahmen bieten. So wurde auch für den Zweckverband Raum Kassel (ZRK) ein „Siedlungsrahmenkonzept 2030“ entwickelt. Es orientiert sich u. a. an den Zielen, Flächen zu schonen, natürliche Ressourcen zu sichern sowie Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu fördern. Doch was bedeutet dies konkret für die Mitgliedskommunen des ZRK? – Im Rahmen des Studienprojekts soll die Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel von 2-3 konkreten, in Planung befindlichen Siedlungserweiterungen unter die Lupe genommen werden. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des ZRK und auf Basis von Kontakten zu politischen Entscheidungsträger*innen durchgeführt. Ziel ist es, erstens die vorhandenen Bedarfe sowie die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Umgang mit den planerischen Schutzgütern auf Ebene des ZRK zu betrachten und zu analysieren. Zweitens sollen die lokalen Interessen und räumlichen Konstellationen in den 2-3 Lupenräumen analysiert werden. So entsteht ein vertieftes Verständnis der Belange, Prioritäten und Vorbehalte, bezogen auf die tatsächlich anstehende Umsetzung. Und drittens sollen planerische Szenarien entwickelt werden, wie mit den betreffenden Flächen alternativ umgegangen werden kann – insbesondere mit Blick auf die genannten Nachhaltigkeits-Ziele. In dem Projekt wird sowohl mit Standardplanungsinstrumenten wie Geoinformationssystemen und Planzeichnungen als auch mit Dokumentenanalysen, Akteurs-Interviews und textlichen Darstellungen gearbeitet.