Dienstag
12:00 - 12:30
analog
12.07.22
Die Klimagerechte Stadt – Forderungen von Klimaschutzinitiativen in der Planungspraxis
Treffpunkt:
Uni Kassel, Torhaus B
Straße und Hausnummer:
Gottschalkstraße 24
PLZ und Stadt:
34127 Kassel
Gebäudename, Etage, Raumnummer:
Torhaus B
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Studierende:
Tutor*innen:
Lehrende:
Jan Werneke
Ansprechpartner*in:
Jan Werneke
Kontakt Ansprechpartner*in:
Die Ökologie ist in der Stadtplanung seit langem ein relevanter Aspekt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: Bereits 1987 wurde mit der „Bodenschutzklausel“ im Baugesetzbuch verankert, dass „mit Grund und Boden [..] sparsam und schonend umgegangen werden“ soll. Inzwischen gibt es weitere Anreize und Instrumente, die die Innenentwicklung fördern und damit die Außenentwicklung reduzieren sollen. Und doch scheinen Anspruch und Realität seither nicht zusammen gefunden zu haben: Die Fläche, die jährlich versiegelt wird, ist auch heute noch weit von den Zielen entfernt. Doch inzwischen hat sich etwas geändert: Neben fachlichen Appellen, planerischen Idealen und politischen Zielen gibt es nun auch vermehrt Bottum-up-Bewegungen wie Fridays for Future, die durch ihre starke Präsenz vor Ort und medial zusätzlichen politischen Druck ausüben und nach Transformationen verlangen. Initiativen wie GermanZero erarbeiten konkrete Handlungsansätze und setzen sich auf kommunalebene dafür ein, dass Städte und Gemeinden den politischen Beschluss fassen, bis spätestens 2035 klimaneutral zu werden. Viele der Forderungen haben einen direkten Bezug zur Stadtplanung: Wie kann es gelingen, ökologische Quartiere zu entwickeln, die Mobilitätswende voranzutreiben und den Flächenverbrauch zu reduzieren? Im Rahmen dieses Einführungsprojekts wollen wir Forderungen von Klimaschutzinitiativen unter die planerische Lupe nehmen und auf unsere Erkenntnisse aufbauend entsprechende Entwicklungskonzepte für eine klimagerechte Stadt entwickeln.