Donnerstag
- 20:30
analog
14.07.22
Architekturtheorie und Entwerfen — Prof. Philipp Oswalt
Ausstellung „Lumbung. A Retroactive Blueprint“
Treffpunkt:
TRACES Forschungsstation
Straße und Hausnummer:
Lutherplatz
PLZ und Stadt:
34117 Kassel
Gebäudename, Etage, Raumnummer:
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Studierende:
Hussam Alrai, Abd Alhadi Altaratech, Malak Bourchid, Leon Degenhardt, Daniel Dick, Elena Encheva, Eva Khazarian, Shen Liu, Lea Noll, Berfin Oezbey, Vicco Agung Saputra, Jonas Scholz, Niklas Seimann, Niklas Stumpe, Fiona Vaupel.
Tutor*innen:
Lehrende:
Samuel Korn
Ansprechpartner*in:
Samuel Korn
Kontakt Ansprechpartner*in:
Wie documenta fifteen in Kassel verortet ist und auf welche Weise die im Begriff lumbung gefasste Ausstellungskonzeption in der Stadt räumlich manifest wird, ist Ausgangsfrage des öffentlichen Workshops „Die größte Reisscheune der Welt“ mit Student:innen des Instituts Architektur der Universität Kassel. Um 19 Uhr werden die Ergebnisse in Form einer Ausstellung präsentiert und mit Gästen diskutiert. Workshop in der Forschungsstation // 13.–14. Juli // 10–18 Uhr Vorstellung der Ergebnisse in Form einer Ausstellung // 14. Juli // 19 Uhr Mit: Hussam Alrai, Abd Alhadi Altaratech, Malak Bourchid, Leon Degenhardt, Daniel Dick, Elena Encheva, Eva Khazarian, Shen Liu, Lea Noll, Berfin Oezbey, Vicco Agung Saputra, Jonas Scholz, Niklas Seimann, Niklas Stumpe, Fiona Vaupel. Die Ausstellung Lumbung. A Retroactive Blueprint betrachtet die Stadt als Form der documenta fifteen und untersucht wie Elemente der Stadt als Wahrnehmungsumgebung, als Display oder als Resource Teil der materiellen Architektur der Ausstellung werden. Ausgangspunkt der Präsentation ist der für die documenta fifteen zentrale Begriff lumbung, der als Bezeichnung einer Reisscheune metaphorisch für Grundsätze wie Kollektivität, Verteilungsgerechtigkeit, Zusammenarbeit und Partizipation steht. Wie documenta fifteen in Kassel verortet ist und auf welche Weise die im Begriff lumbung gefasste Ausstellungskonzeption in der Stadt räumlich manifest wird, ist die Ausgangsfrage des Workshops Die größte Reisscheune der Welt mit Student:innen des Instituts Architektur der Universität Kassel. Sie untersuchen, wie das Konzept von lumbung die Architektur der Ausstellung im Maßstab der Stadt bedingt. Der im Workshops „Die größte Reisscheune der Welt“ gleichsam nachträglich unternommene Versuch, die Ausstellung in einem fragmentarischen und multimedialen Plan zu erfassen, versteht die Auseinandersetzung mit der Ausstellung als eine Art Bauforschung an den Elementen der größten Reisscheune der Welt. Vor Ort von den Student:innen zusammengeführte Rechecheergebnisse und verschiedene hier gemeinsam entwickelte Dokumentationsformen stellen in der TRACES Forschungsstation ein architektonisches Modell der documenta fifteen her. Ziel der Modellierung der Ausstellung ist es, die Gestalt der Ausstellung als eine Konfiguration von Gebäude und Orten zu vergegenwärtigen, die mit wie auch gegen bestimmte Vorstellungen von Stadt und Gesellschaft, Ausstellungsraum und Ausstellungspublikum operiert.