Gruppe D
Isabell Iran
Track and Stack

Arbeit merken

Track and Stack

Ein drei Parteien Haus

Jede Partei besitzt eine Etage. Verbunden sind die Etagen durch eine innere Erschließung, zu der ein langgezogener Windfang führt.

Jede Partei kann unabhängig voneinander leben. 

Durch die Anbindung auf dem Dach können einfach weitere Wohnungen angebaut werden.

Abb. 01 3D Modell aus Rhino 

Details: 

Der Aufbau unseres Moduls ist simpel gedacht, so dass ein schneller Auf- und Abbau möglich ist. Dadurch ist es auch Personen, die keine Experten sind, möglich den Bau selber durchzuführen. 

Grundgedanke ist, dass die Balken lediglich mit Bolzen versehen werden. Viele werden hierbei bodentief eingesetzt um ein Stolpern zu vermeiden. 

Auch Böden, Decken und Wände werden mit Bolzen befestigt. Dadurch müssen wenige verschiedene Materialien vor Ort verwendet werden und die Übersicht über den Bau ist somit leichter bewältigt. 

Assemblierung der Module:

Unsere Assemblierung beruht auf dem Prinzip einer Schiene. Dafür besitzen wir zwei unterschiedliche Module. Das erste Modul hat wie in den Details gezeigt einen Balken der pro Schiene um das Modul verläuft. Das zweite Modul hingegen besitzt zwei, die zwischen sich genau den Abstand eines Balken haben. Dadurch kann man die erste Variante wie auf Schienen in die Zweite herein schieben. 

 

Abb.07 Unterseite an Oberseite

Abb.08 Seite an Seite

Abb.09 Schräge an Schräge

Abb. 10 Oberseite an Unterseite

Abb.11 Oberseite an Oberseite

Abb.12 Rückseite an Rückseite

Die Verbindung zwischen den Modulen wird genau wie im Modul an sich durch Bolzen ermöglicht. Hierzu sind in den außen anliegenden Balken LÖcher vorgebohrt. Damit man die Module nicht nur strikt aneinander reihen kann, sondern sie auch gegeneinadner verschieben kann, werden mehrere Bolzen im gleichen Abstand verwendet. So können durch Verschiebungen in der Schräge Höhensprünge realisiert werden, durch die ein erhöhter Raum im eigentlichen Raum entsteht. 

Bespielte Raumfunktion:

Für eine optimale individuelle Gestaltung im Innenraum lässt sich in jedem Modul jede benötigte Raumfunktion unterbringen. Zur Variation können durch das Drehen der Module sowohl größere als auch kleinere Räume entstehen.

Durch die Adaption mehrere Module können Räume miteinander verschmelzen um mehr Fläche zu erstellen. 

Durch einfach einzubauende Wände, welche zwischen den Pfosten befestigt werden, lassen sich die Räume aber auch individuell voneinander abtrennen.

Beispielhaft dargestellt sind hier die Räume von oben links: 

Wohnen, Schlafen, Vertikale Erschließung, Essbereich, Kochen, Hygienebereiche, Arbeiten

Beispielhafte Wohnsituationen aus den Modulen

Tiny House

1-2 Personen

Im Bereich des Tiny House wird versucht den benötigten mindest Wohnbereich auf einen möglichst kleinen Baufläche unterzubringen. Deshalb werden gerne Räume, wie die Küche und ein Essbereich kombiniert. Auch einen eigenständigen Arbeitsbereich benötigt man hier selten, da das Haus für wenig Bewohner konzepiert ist. 

In unserem beispiel befinden sich im Erdgeschoss ein Ankommsbereich, die Küche und Essbereich, sowie ein Badezimmer. Das Obergeschoss besitzt die Qualitäten für ein Schlafzimmer, einen Wohnbereich und einen Treppenbereich. 

Ein-PArteien-Haus

4 Personen

Ein Ein-Parteien-Haus ist ausgelegt auf eine vermehrte Anzahl von Schlafbereichen, dafür aber für eine gemeinsame Küche, gemeinsame Wohnbereiche und gemeinsame Bäder.

In unserem Beispiel handelt es sich um eine vier Personen Wohngemeinschaft. Deswegen entstehen in der oberen Etage ein großes Bad und vier große Schlafzimmer, die ebenfalls als Arbeitsbereiche genutzt werden. Zur Bewahrung eines privaten Rückzugsbereiches entstehen die gemeinsamen Bereiche im Erdgeschoss. Hier ist für eine große Küche, ein extra Lager, ein großer Essbereich und ein großes Wohnzimmer gesorgt. Dadurch ist es kein Problem wenn viele Personen anwesend sind die Bereiche frei zu machen und nicht zu gedrängt zu stehen.

Mehr-Parteien-Haus

3 Parteien

In einem Mehr-Parteien-Haus wird darauf geachtet, dass jede Partei für sich leben kann. Jede bekommt ihre eigenen Badezimmer, Küchen, Schlafbereiche und so weiter. Verbunden werden sie miteinander oftmals durch eine gemeinsame vertikale Erschließung. 

In unserem Beispiel handelt es sich um ein drei geschossiges Mehr-Parteien-Haus. Jede Ebene besitzt übereinander ihre Badezimmer, ihre eigenen Schlafbereiche, Küchen, Essbereiche, Arbeitsbereiche und Wohnbereiche um Freunde einzuladen. Die einzelnen Ebenen besitzen keinen direkten Flur, sondern erschließen sich horizontal durch die Nutzbereiche. 

Da nicht jede Partei eine direkte Verbindung zu einem Garten etc. besitzen kann, war es uns wichtig Freibereiche für die oberen Etagen zu erschaffen. So kann jeder die frische Luft  und Freizeitaktivitäten, wie Grillen oder Sonnen, in den "eigenen vier Wänden" genießen.