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Zurück in die Zukünfte: Rundgang R:33 im WiSe 2025/26

Wir erleben eine Zeit, in der Zukunft für viele Menschen kein Fortschrittsversprechen mehr darstellt, sondern Unsicherheit, Überforderung oder Bedrohung bedeutet. Zukunft wird zunehmend als etwas betrachtet, das entweder technokratisch „verwaltet“ oder ideologisch „verkauft“ wird – anstatt als gemeinsamer Möglichkeitsraum, den wir aktiv gestalten können. Gerade für die planenden Berufe hat dies tiefgreifende Folgen: Wenn Zukunft gesellschaftlich verengt wird, schrumpft der Raum, in dem wir unsere gestalterische, gesellschaftliche und kulturelle Kraft entfalten können. Mit „Zurück in die Zukünfte“ setzen wir dieser Entwicklung bewusst etwas entgegen. Wir möchten mit Studierenden, Lehrenden und der Öffentlichkeit darüber ins Gespräch kommen, welche Zukünfte die planenden Berufe selbst haben – und welche Rolle wir aktiv übernehmen können, um neue Handlungsräume und gesellschaftliche Relevanz zurückzugewinnen. Der Rundgang R:33 soll ein Ort sein, an dem Zukunft nicht als etwas erscheint, das uns widerfährt oder von außen normiert wird, sondern als etwas, das wir gemeinsam denken, gestalten und herstellen können. Diese Haltung knüpft unmittelbar an die Kernkompetenzen unserer Profession an: das Denken in Szenarien, das Arbeiten mit Unsicherheit, das Entwerfen alternativer Möglichkeiten, das Erzählen von Zukunftsbildern. Zum Ende des Wintersemesters 2025/26 lädt der Fachbereich 06 ASL zum 33. Rundgang vom 10. bis 12. Februar ein. Organisiert wird die Semesterausstellung von Professor:innen sowie wissenschaftlichen und studentischen Mitarbeiter:innen der Fachgebiete Stadtmanagement, Sustainable Cities and Communities und Integrierte Verkehrsplanung / Mobilitätsentwicklung. Wir freuen uns auf Euren Besuch!