Stadt Park Schule WiSe 2020/2021

FG Landschaftsarchitektur | Entwurf // Ariane Röntz

                                                   Anne Mertins

                                  Margarete Arnold

_verknüpft

Aus der Analyse ging hervor, dass sich das Projektgebiet, welches sich im Vorderen Westen Kassels befindet, sich in sechs charakteristisch völlig verschiedene Freiräume gliedern lässt. Mit dem Konzept des Verknüpfens stellen sich Fragen wie: Welche Teilgebiete bieten Möglichkeit miteinander verknüpft zu werden? Wie lässt sich eine solche Verknüpfung herstellen? Wo sitzen zustarke räumliche Trennungen um Verknüpfungen herzustellen?  Welche Teilgebiete können für sich stehen oder finden ihre Verknüpfung in anderer Form im Quartier und warum?

Die Verknüpfungen, die aus der Beantwortung der Fragen hervorgingen, unterliegen verschiedene Themen und Zielen, die in der folgenden Arbeit aufgezeigt werden.

KONZEPTplan

druselGrünzug

Steht für sich durch besondere Funktion und Charakteristik

Der Druselgrünzug ist Teil eines Landschaftsschutzgebiets und bringt somit einige prägende Funktionen und Charakteristiken mit sich. Vorherrschend ist die Atmosphäre durch einen naturnahen Raum geleitet zu werden der an einigen Stellen an das Stadtgefüge aneckt und erinnert. Besonderes Merkmal ist der Bachlauf der Drusel.

 

 

wohnSiedlung

Aneignung der Anwohner

Abgrenzugn durch zusätzliche Vegetation

Wegeführung

Trennung von den Teilgebieten. Verknüpfung in die Wohnsiedlung

Der Freiraum am Spielplatz Grüner Waldweg wird durch vorherrschende topografische Lage und die viel befahrene Wilhelmshöher Allee von den Teilgebieten stark getrennt. Seine Verknüpfung findet der Freiraum nun in der unmittelbar angrenzenden Wohnsiedlung. Durch punktuelles Hinzufügen von Gehölzen und Unterwuchs wird der Raum weiter privatisiert. Dies wird durch die neue Wegeführung bestärkt, welche ihren Ausbau und Vernetzung in die Siedlung nach Süden erfährt.

 

 

Park

Park Erweiterung

Zusammenzug durch zusätzliche Vegetation

Wegeführung

Verknüpfung durch Zusammenzug

Die drei Teilgebiete Aschrottpark, Gericht und Schule bieten großes Potential zu einem Park zu verschmelzen und den sonst trennenden Straßenverlauf zu integrieren. Der Aschrottpark zieht sich nun an den großen öffentlichen Gebäuden des Gerichts und der Schule vorbei fasst sie ein und findet sein südliches Ende an der Wilhelmshöher Allee. Die Straßenräume werden deutlich verkleinert und mit zusätzlicher Vegetation zusammengezogen. Auch die Wegeführung gleicht sich. Die Schule sitzt topografisch in einem Tal. Der Park fasst die Schule macht sich im Osten am Schulhof auf. Ein neuer Raum öffnet sich.

Schule im Mittelpunkt

Vertiefung

Der neu geöffnete Raum des Schulhofs liegt in Verlängerung der Goetheanlage und sie finden somit ihre Verknüpfung ineinander. Der Park fasst die Schule im Tal, doch in Verlängerung zu der Goetheanlage liegt diese nun empor. Das Schulgebäude steht im Mittelpunkt, welches architektonisch aus verschieden großen zusammengesteckten Rechtecken besteht. Das Thema der zusammengesteckten Rechtecke soll sich über den Schulhof und die Straße in das westliche Ende der Goetheanlage überschreiben.

Um die höhere Ebene der Schule zu untermauern und eine Hierarchie darzustellen verlängern sich die Wegeachsen der Goetheanlage über den Schulhof und bilden dort den neuen Bereich vor dem Gebäude des Ankommens und Gehens. Weiter bildet der Achsverlauf ein neues Rechteckt auf dem Schulhof. Dieses Rechteckbeinhaltet viele weitere zusammengesteckte Rechtecke versehen mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Vegetationsflächen mit raumbildender Strauchbepflanzung und vereinzelt kleinen Gehölzen. Sportfelder, welche sich auch mit einem anderen Belag abheben. Verschiedenfarbige Asphaltflächen, die die Struktur der Rechtecke weiterverfolgt.

Die Gehwege sind ebenfalls mit einer Strauchpflanzung von der Straße getrennt, was die beiden Freiräume charakteristisch weiter zusammenzieht. Um das zu unterstreichen und zu festigen liegt die Straßenbahntrasse in Rasen eingebettet.

Das westliche Ende der Goetheanlage weist auf einer Länge von 40 Metern einen Topografiesprung von 5 Metern auf. Um die Topografie zu überwinden werden Vegetationsterrassen angelegt. Diese sind im gleichen Stil bepflanzt, wie die Vegetationsflächen auf dem Schulhof. Vereinzelt finden kleine Gehölze aus dem Bestand weiterhin ihren Platz. Weiter führt ein atmosphärischer Weg durch die Terrassen, verbindet die Wegeachsen und es öffnen sich besondere Blicke über die gesamte Goetheanlage. Am Fuß der Terrassenanlage fängt eine Liegewiese die restliche Topografie sanft ab.

Achsenverlauf

Begleitung der Achsen

zusammengesteckte Rechtecke

 

 

Schnitt A - A´ Schule am oberen Ende

Schnitt A - A´ Ausschnitt Schulhof

Schnitt A - A´ Ausschnitt Terrassierung Goetheanlage

Schnitt B - B ´ Schule im Tal

Die Sonne geht gerade auf. Ich schaue von dem Weg verlaufend zwischen den Vegetationsterrassen über die Goethenalage und versuche ein Foto zu schießen.

 

× ×