Interdisziplinäres Entwurfs- und Planungsprojekt Grenzgang Kassel

Entwurf und Visualisierung eines Wanderwegs im Sommersemester 2020

 

FG LANDSCHAFTSÄSTHETIK IM ENTWURF. BETREUUNG: JOHANNES BÖTTGER / BORIS SIEVERTS

 

 

Übung 1: Bereiche im Stadtraum.

 

Bei der ersten Übung "Kassel kennen wir", haben wir die Stadt Kassel in den Bereichen zugeordnet und rot eingefärbt die wir gut kennen. Im Anschluss wurden die Markierungen der einzelnen Studierenden zusammengefügt. Auf diese Weise entstand eine Heat-Map an Orten, die uns aufzeigte, welche Orte wir bereits im Kollektiv kennen. Hierdurch erhielten wir einen Gesamtüberblick darüber, welche Orte sich bereits womöglich im kollektiven Gedächtnis befanden und sich für eine Ausarbeitung eines Wanderweges anbieten oder aufgrund seines Bekannteitgrades nicht anbieten würden.

 

 

Orte im Stadtraum

In der zweiten Phase wurde die Gesamtgruppe in Kleingruppen und Gebiete aufgeteilt. Aufgabe war es die Gebiete zu erkunden, über die wir weniger gut oder gar nicht kannten und dabei neue Darstellungsformen und Möglichkeiten zur Erläuterung des Gebietes zu finden.

 

Anschließend wurde auf Grundlage der Aufgabenstellung das Gebiet erkundet

 

Aufgabe Stückungen und Übergänge vom 17.05.2020

 

In dieser Aufgabe sollten die Projektteilnehmer ein Bild der Gesamttour entwerfen, welches sich vom Detaillierungsgrad zwischen einer Karte und einem Logo befinden sollte. Die Anhaltspunkte von Dingen, die es in die Abbildung schaffen konnten waren unter anderem Topografie, erfundene und real existierende Namen, besondere Orte oder bzw. und Wahrzeichen, Richtungswechsel oder die Gesamtfigur des Weges. Die Ergebnisse dienen dabei als Ideenfundus und wurden im Verlauf des Projekts im Rahmen der Coverfindung für das Faltblatt aufgegriffen und weiterbearbeitet.

Signet Sebastian

Signet Kim

Signet Christina

Das „Hauptsignet“ bildet zwar die Vorderseite dieses Faltblatts, allerdings sind während des Projekts einige sehr aussagekräftige und unterschiedliche Signets sowie Logos entwickelt worden. Darunter auch dieses. Besonders bei diesem Signet ist der Versuch einer 3D-Ansicht des Weges in Kombination mit verschiedenen Handzeichnungen, die den Charakter des Ortes darstellen, an dem sich das Symbol befindet. Zusätzlich wurde das „&“-Zeichen hinterlegt, um das „Und“ aufzugreifen, welches darauf abzielt zu erklären, dass Kassel noch viel mehr als das ist, was man bereits kennt.

 

Die Darstellung schafft die Vermittlung eines Eindrucks der unterschiedlichen Räume, ohne sie konkret bildlich zu offenbaren. Abstraktion und Fokus auf die (auf der Route selbstbeschreibenden) Sequenzen ermöglichen allen, ein gedankliches Bild zu zeichnen. Dieses ist jeweils individuell und stellt eine eigene Erwartung her. Die bezeichnenden Namen der Wegeabschnitte haben bei der Arbeit des Projekts geholfen, den Mitbestreitern die erkundeten Orte zu veranschaulichen. Die Zeichnung ist also geprägt durch viele Wahrnehmungsebenen des tatsächlichen Raums.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde überwiegend von Zuhause aus gearbeitet. Um eine übergreifende Projektzusammenarbeit zu ermöglichen haben wir uns über Zoom-Konferenzen wöchentlich ausgetauscht und das Kooperationsboard Miro genutzt.

Die Plattform Miro ist eine Plattform für ein kollaboratives Zusammenarbeiten. Über das Miro-Board und den Google-Drive als Ablagemöglichkeit für die Archivierung und Speicherung von Dateien haben wir gemeinsam das Faltblatt erarbeitet. Um den Arbeitsprozess zu beschleunigen und neue Ideen und Eindrücke zu sammeln haben wir Anfang Juni 2020 ein digitales Werkstattverfahren überlegt. Dieses haben wir vorab in seiner Umsetzung geplant. Um zu gewährleisten dass wir von jeder Person zu jedem Thema Vorschläge und Ideen für die Gestaltung der verschiedenen Themenwelten für die Gestaltung eines Wanderweges erhalten, wurden vier Runden durchgeführt.

Jede Runde gab es 15 Minuten Zeit seine Ideen, Vorstellungen und Eindrücke zu der jeweiligen Themenwelt aufzuschreiben. Die Dozenten hatten die freie Wahlmöglichkeit während des Werkstattverfahrens in jeden Raum bzw. an jeden Tisch sich über den Arbeitsprozess zu erkundigen oder mitzuwirken. Es wurden zu vier verschiedenen Themenwelten Tische erstellt. Für jeden Tisch wurde ein Zoom-Link bzw. Tisch erstellt an dem zu dem jeweiligen Thema Eindrücke, Ideen und Vorschläge gesammelt werden konnten.

Jeder Tisch wurde von einer vorab festgelegten Person betreut. Um zu garantieren dass auch die Betreuer bzw. Moderatoren die Möglichkeit an den anderen Themenwelten mitzuwirken, wurde entschieden dass auch diese je Runde den Tisch wechseln sollen. Nach dem Werkstattverfahren wurden die Ergebnisse in den weiteren Sitzungen reflektiert, besprochen und in der Planung des Wanderweges weiterverarbeitet und eingebunden. 

 

 

 

Das Ergebnis des Projektes war ein Faltblatt mit ausführlichen Erläuterungen, Hinweisen und Vorschlägen für die Route eines Wanderwegs durch Kassel. In dem Video beschreiben wir unsere Gedanken und Eindrücke, die Route des Wanderweges und wie wir dabei vorgegangen sind:

 

 

In den folgenden Videos werden die Vorder- und Rückseite des Faltblatts dargestellt (kurze und lange Version):

 

 

Fazit:

 

 

 

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