Jonas Kramer PLATZ schaffen

Arbeit merken

PLATZ schaffen

Festplätze

Schwanenwiese Kassel

Festplätze sind riesige, zentrumsnahe Freiflächen, die in fast jeder Stadt zu finden sind. Meist werden sie nur für einige Monate im Jahr bespielt und wirken die restliche Zeit vor allem eins: leer.
Wie schafft man es, dass diese Plätze nicht nur im Festzustand gut funktionieren, sondern über das gesamte Jahr ein Ort mit Aufenthaltsqualität entsteht?

Lageplan M 1:500

Städtebaulicher Kontext

Raumaufteilung

Raumkante

Etagennutzung

Mein Konzept für das Festgelände Schwanenwiese in Kassel heißt:

„PLATZ schaffen“.

Festplätze besitzen einen besonderen Charakter und diesen möchte ich beibehalten. Die Kirmes soll bestehen bleiben und sich nicht unterordnen müssen. Im Festzustand muss es möglich sein, dass die Besucher:innen in eine eigene Welt abtauchen. Fahrgeschäfte, Essensstände und andere Buden in einer hohen Dichte aneinander gereiht sollen den Menschen ein Erlebnis bieten und sie aus dem Alltag entfliehen lassen. Gleichermaßen darf der Platz-Zustand aber nicht vernachlässigt werden.

Um eine dauerhafte Belebung des Platzes zu sichern, ergänze ich die städtebaulichen Strukturen um den Platz der Deutschen Einheit, mit einem langgezogenen Gebäude. Dieses dient als klare Raumkante für den Platz und schafft zusätzlich eine Barriere zur Geräuschkulisse der B83. Die oberen Etagen stehen für Büronutzungen oder Wohnen zur Verfügung, während das EG sich zum Platz öffnet und sich mit Nutzungen wie Gastronomie, Jugendzentren oder Kindergärten den Raum vor dem Gebäude aneignen kann.

Schnitt A-A' M 1:200

Als Pufferzone zur großen offenen Fläche dient ein langgezogener Parkstreifen. Auf diesem reihen sich große Rasenflächen zur freien Nutzung aneinander. In dichter bewachsenen Bereichen entstehen kleinere, private Räume, die zum Verweilen, Beobachten, oder einfach zu einer ruhige Mittagspause einladen.

Lageplan M 1:200

Schnitt B-B' M 1:200

Blick in Vorzone des Gebäudes