Im Wintersemester 2025/26 widmete sich der Salon Landschaft dem Hören von Landschaft. Untersucht wurde, wie klangliche Wahrnehmung als analytisches und gestalterisches Werkzeug in der Landschaftsarchitektur eingesetzt werden kann.
Untersuchungsort ist die Döllbachaue in Kassel-Rothenditmold. Die Studierenden entwickelten unterschiedliche Formen der Sonifikation – der „Verklanglichung“ landschaftlicher Prozesse und Qualitäten. Entstanden sind neben einem Soundarchiv der Döllbachaue vielfältige Soundarbeiten, die von Biosonifikationen unsichtbarer ökologischer Phänomene über Klangkompositionen räumlicher Atmosphären bis hin zu akustischen Erzählungen zu Ortsgeschichte, Nutzungsgefügen, Materialität und Bewegungsflüssen reichen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Landschaft hörend zu erfahren und über Klang und Akustik neue Narrative über und mit der Landschaft zu erzählen.