Im Sommersemester widmete sich der Salon Landschaft dem Riechen von Landschaft. Gerüche prägen Atmosphären, beeinflussen Verhaltensweisen sowie die Nutzung und Bewertung von Freiräumen, bleiben in der Landschaftsarchitektur jedoch meist implizit. Das Seminar untersucht, wie Gerüche wahrgenommen, erinnert und räumlich gelesen werden können und welche olfaktorischen Qualitäten städtische Landschaften auszeichnen. Ziel war es, Methoden zu erproben, mit denen Gerüche erfasst, kartiert und visualisiert sowie als räumliche und gestalterische Information in landschaftsarchitektonische Diskurse übersetzt werden können.