Für wen stehen die urbanen Freiräume, Übergangsräume und Innenräume in Kassel offen, für wen bleiben sie verschlossen? Wer braucht sie und wer verbraucht sie? Durch wen werden urbane Ressourcenräume vergemeinschaftet, wer extrahiert die urbanen Überschüsse, wer schöpft sie ab?
In einer Kartierung inklusiver und exklusiver Stadtraumsysteme haben wir auf Ebene des Gebrauchs gemeinsame/Common Spaces und abgetrennte/Club Spaces identifiziert um Eigentumsverhältnisse jenseits der Dichotomie Öffentlich und Privat sichtbar zu machen. Wem gehört die Stadt, wer gehört in sie hinein?
Timetable:
Dienstag
16:30 - 17:00
analog
11.07.23
Sustainable Cities and Communities
Für wen ist eigentlich für alle? Mappingshow und Diskussion
Eine Kartierung Kassels zeigt offene, solidarische, gemeinsame, selbstverwaltete, inklusive Raumsysteme in Gegenüberstellung, Überlagerung oder Druchdringung mit geschlossenen, eigennützigen, getrennten, fremdverwalteten, abschöpfenden Raumsystemen. Beide sind eingebettet in ein öffentlich-kommunales System aus planerischen Entscheidungen, die zugleich untergraben, umschwommen oder ausgehebelt werden.
Wir diskutieren mit Roberta Burghardt (UdK Berlin, coopdisco), Anna Heilgemeir (TU Berlin, coopdisco), Julia Köpper (TU Berlin, Octagon) und Veit Wolfer (Kunsthochschule Kassel, UVM, WH22) zu Aspekten sozialer Nachhaltigkeit entlang der Frage nach inklusiver versus exklusiver Raumproduktion.