Die Planung und Umgestaltung von Freiräumen in Städten erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Planung, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Angesichts sozialer Ungleichheiten, ökologischer Herausforderungen und wachsender gesellschaftlicher Vielfalt stellt sich zunehmend die Frage, wie Freiräume nicht nur für Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen gestaltet werden können. In diesem Zusammenhang lernen wir den Ansatz und die Bedeutung der Co-Kreation kennen. Anschließend diskutieren wir diese im Kontext einer demokratischen Transformation der Freiraum-entwicklung. Wir untersuchen, wie Co-Kreative Prozesse gestaltet werden können, welche Akteur*innen beteiligt sind und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben. Im Fokus steht die Analyse Co-Kreativer Prozesse: Welche Akteur*innen sind beteiligt, wie werden diese organisiert und welche Chancen, Herausforderungen sowie Macht- und Gerechtigkeitsfragen ergeben sich daraus? Das Seminar verbindet theoretische Diskussionen mit Gruppenarbeit und der Analyse sowie dem Besuch konkreter Case Studies in Kassel: 1. Essbare Stadt + ForstFeldGarten 2. Urbane Waldgärten + Wahlebach 3. SDG+ Lab + Brachfläche am Forstbachweg