Dieses forschungsorientierte Studio bietet drei thematische Tracks, aus denen die Studierenden individuell wählen können. Mehrere Studierende können denselben Track bearbeiten. Alle Projekte umfassen Literaturrecherche, korrektes Zitieren, wissenschaftliches Schreiben sowie die Abgabe eines Booklets.
Track A – Urban Mining
Studierende: Hayaa Izzo-Khan, Philippa Momberg, Xinyao Yang
Contextual & Historical Research → Research + Methodology
Dieser Track untersucht urbane Materialressourcen in Städten – wie Kassel – mit besonderem Fokus auf wiederverwendbare Bauteile. Die Studierenden analysieren historische, städtebauliche und materialbezogene Kontexte, entwickeln Kategorisierungen und erarbeiten eine systematische Methodik zur Erfassung und Bewertung urbaner Materialien.
Track B – Digitales Material
Studierende: Felix Alexander Geiger, Mansoora Khodadad, Pauline Koch, Jan Stephan Patrick Rosin, Moritz Witzel
Methodological & Digital Systematization → Research + Methodology
Dieser Track befasst sich mit der digitalen Erfassung und Systematisierung von Materialien. Dazu gehören 3D-Scanning, Datenerfassung, Klassifizierung und der Aufbau digitaler Materialbibliotheken. Ziel ist die Entwicklung effizienter digitaler Workflows zur Dokumentation und Analyse von Re-Use-Materialien.
Track C – Entwurf mit Re-Use-Bauteilen
Studierende: Luisa Bothe, Annica Naja Malina Bulasch, Candice Gerboth, Luisa Henze, Svenja Kumke, Mathilda Peltzer, Sophia Reichenberger, Polina Vavryk, Antonia Clara von Starck
Applied Design & Construction → Research through Design
Dieser Track untersucht Entwurfsstrategien zur Wiederverwendung von Bauteilen. Im Fokus stehen Transformationen wie Zuschnitt, Re-Assembly und konstruktive Weiterentwicklungen. Ziel ist die Entwicklung neuer Typologien aus geborgenen Bauteilen, ohne diese lediglich 1:1 wiederzuverwenden.
Die drei Tracks zeigen, wie Re-Use von der Analyse über die digitale Systematisierung bis zur gestalterischen Anwendung entwickelt werden kann. Über verschiedene Maßstäbe hinweg entsteht so ein ganzheitliches Verständnis für kreislauforientiertes Bauen. Gemeinsam bilden sie einen methodischen Rahmen, der Forschung und Entwurf eng miteinander verbindet.