KULTURFORUM KIRCHWEG

MAX MAURER

SOSE2020

Der Infrastrukturkern gliedert den Grundriss. Er trennt im Erdgeschoss das Foyer vom Veranstaltungsraum, im ersten Obergeschoss die Gemeinschaftsküche von der Galerie und im zweiten und dritten Stock die Wohneinheiten untereinander. Die Fassade verbindet. Die Stahlstruktur bildet Räume zwischen Innen und Außen, welcher die Wohneinheiten untereinander und die verschiedenen Einrichtungen mit dem öffentlichen Raum verbindet. Im Haus soll eine diverse Struktur entstehen, in welcher sich die verschiedenen Funktionen der Räumlichkeiten aufeinander beziehen.

Wie bringt man Menschen dazu, sich den Raum anzueignen ? Die Räume solle sich der Stadt öffnen und keine Grenze zum Privaten bilden. Das Raumprogram bildet eine Verbindung des Platzes mit dem Block. Die Nutzungen überschneiden sich. Der skulpturale Steg ist Ort für Sport, seine Form lädt zum Skaten ein und bietet Platz zum Streetball spielen. Räumlich nicht definierte Nutzungen helfen einen Ort lebendig zu machen - Wenn Aktivitäten wie Skateboard fahren nicht in Parks verbannt werden, können diese das Stadtklima positiv beeinflussen. Gleichzeitig ist er die Erweiterung der Galerie im ersten Obergeschoss und ein zweiter Eingang für diese. Hier können Events und Ausstellungen stattfinden und Gemüse angebaut werden. Im ersten Obergeschoss wächst der Steg in das Gebäude und bildet durch seine organische Form eine Galerie mit Blick auf das Foyer. Es entsteht ein starker Kontrast zum klar strukturierten Block.

× ×