






Blickbeziehungen sind vom Ursprungsgebäude bis hin zum Endmodell der Mittelpunkt unserer Konzepte, weshalb wir diese mit Fäden bei der Ausstellung darstellen wollten. Sie bilden ein Netz um die Modelle selbst, was an das soziale Netz der eigentlichen Idee erinnert. Die Fäden sind zudem nicht nur an der Wand gespannt, sondern bilden im Raum ein Volumen, aber so starr, wie es auch die Stäbe sind. Die Darstellung soll ein Teil unseres Konzepts und des Modells sein, weswegen wir uns bewusst für diese Art und Weise entschieden haben.
Zwischen und an den Fäden entlang der Wand haben wir unsere technischen Zeichnungen – Ansichten, Schnitte, Perspektiven, Grundrisse, Schwarzplan, Lageplan – aufgehängt, indem sie mit den Fäden gehen. Dies taten wir, damit wir wieder ein Zusammenspiel von Winkeln und Länge haben, wodurch unser Konzept nochmals hervorgehoben wird. Das Modell selbst wollten wir auf einer Erhöhung stellen, damit man auch die unteren Räume sehen konnte und trotzdem nicht den Rest der Darstellung aus den Augen verlor.
Die Zeichnungen platzierten wir von Außen nach Innen, also von den Ansichten und Perspektiven zu den Grundrissen. Am Rand wollten wir bewusst die Bauteile zusammengefasst in einem Buch, was man aktiv umblättern konnte aufhängen, damit man sich die Sortierung konzentriert ansehen konnte. Später haben wir noch unsere Berechnungen der Winkel und Blickbeziehungen hinzugefügt, um die Hintergründe der Winkel besser zu verstehen.