

Unser Entwurf entstand aus dem Nationalparkzentrum in Zernez, entworfen von Valerio Olgiati. Das Nationalparkzentrum ist geprägt durch enge und weite Räume, die durch Wände miteinander in Kontakt stehen. Nach der Sortierung und anschließenden Verwendung der Bauteile entstand ein neuer Entwurf, der das Konzept widerspiegelt und erläutert.
Für unseren eigenen Entwurf suchten wir eine Kombination zwischen beiden Extremen, eine Form, die sowohl Enge als auch Weite ausdrückt. So kamen wir zu unserer Grundform: dem Dreieck.
Um alle Bauteile in diese Form zu bekommen, stellten wir ein bestimmtes Falt-Konzept auf. Dabei haben wir immer zwei identische Bauteile miteinander verbunden. So konnte nicht nur im Zweidimensionalen Enge und Weite entstehen, sondern auch im Dreidimensionalen. Es entstehen Verdichtungen, Übergänge und Öffnungen. Bauteile, die keinen zugehörigen Partner hatten, wurden im Späteren mit eingebunden.
Im nächsten Schritt kombinierten wir die zusammengefügten Bauteile miteinander. Spitzen, die nach außen zeigten, haben wir mit mindestens einem anderen Teil verbunden. Durch ihre Anordnung entstehen immer neue räumliche Situationen, je kleiner die Bauteile, desto engere Luftvolumina. Diese Verbindungen sind an den Stellen des Entwurfes erkennbar an Linien, die sich in einem Punkt treffen. Alle Teile sind so miteinander verbunden und bilden ein zusammenhängendes System.
Insgesamt spielt der Kontakt jetzt noch eine viel größere Rolle als im Nationalparkzentrum.
Beim Betrachten aus unterschiedlichen Winkeln können immer nur bestimmte Räume erkannt werden. Schaut man durch eine Öffnung oben rechts, sieht man eine Person in einem engen Raum sitzen, schaut man von ganz unten, erblickt man zwei Menschen in einem riesigen Raum stehen.





