Kontraste - Das Natürliche im Urbanen Raum
GAST-PROF. PAUL GIENECKE / WM CHRISTINE BAUMGARTNER

Melanie Marotzke | Necati Karalar

Schwellenräume Konzept

Man betritt einen Schwellenraum, indem man eine Schwelle passiert. Diese Schwelle bildet den Übergang von Bereichen unterschiedlicher Nutzung und gleichzeitig deren Verbindung. Die Schwelle erzeugt die Erwartung auf den kommenden Raum, da man zum Betreten des nächsten Bereiches die Ebene wechseln muss. Die Schwellen sind infolge der abflachenden Topografie zum Bach „Ahne“ hin in Form einer 0,5 Meter stufigen Kante in die Landschaft integriert worden

Hierdurch wird auch die Öffnung und eine prägnante Aussicht zur Naturlandschaft mit der „Ahne“ erzeugt. Die auffälligen orange betonierten Stufen charakterisieren den Raum durch eine Farbe, die für Kreativität und Wiedererkennung steht.
Die Schwellenräume bilden eine freie und ungeordnete Struktur, die auch an vielen Stellen dazu einladen soll, selbst wählbare Wege zu gehen und sich allerorts aufzuhalten. Anders hierbei die urbanen bebauten Flächen, die durch streng geführte und geometrische Strukturen einen Kontrast darstellen.

Bei den Schwellenräumen erlebt man spürbare Phasen: „Erkennen, Ansteuern, Erreichen, Ankommen, Orientieren, Informieren, Kontrollieren, Verlassen“, welche zu einer vertrauten und komfortablen Atmosphäre beitragen. 

Analyse Topographie

Herleitung Schwellen

Übersicht Schwellen

Schwellenräume

urban gardening

Uni Sport

Natur- und Erholungsraum

Schwellenräume Entwurf

Lageplan M 1:500

Schwellenräume Vertiefung

Bei den Vertiefunsausschnitten werden sowohl der Platz als auch die in der Schwelle integrierten Pflanzbeete näher betrachtet und zudem noch die Aussichtsplattform. Der Platz dient als Ort für Veranstaltungen und Versammlungen, er wird durch eine u-förmige Vertiefung in Form einer langsam zur Schwelle hin auslaufenden Stufe räumlich gegliedert. Dem gegenüber, stehen als unterstützendes Element mehrere Baumgruppen, die zudem zu einem besseren Mikroklima beitragen sollen. Aufgrund der entstandenen Raumgliederung ergeben sich klare Aufenthalts- und Durchgangsorte. Einen weiteren Aufenthaltsort bieten die breiter werdenden Schwellen. Als auflockerndes Element dienen hier die mit einer Sitzfläche eingefassten Pflanzbeete. Von den Bänken hat man einen Blick auf die Sportflächen im Zwischenraum und kann sich generell einen Überblick über den kommenden Raum verschaffen. Eine weitere eindrucksvolle Qualität ist die Aussichtsplattform, wo man sich für etwas Ruhe zurückziehen kann und der Natur lauschen kann.

Lageplan Vertiefung I M 1:200

Detail I Perspektive

Schnitt I M 1:100

Lageplan I Detail M 1:50

Schnitt I Detail M 1:50

Lageplan Vertiefung II M 1:200

3D Modellansicht

Schnitt II M 1:100

Lageplan II Detail M 1:50

Schnitt II Detail M 1:50

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