Die Kinder und Jugendlichen in Jungfernkopf wurden selbst zu Expert:innen ernannt und nach Wünschen und Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse lieferten wertvolle Informationen zum Nutzungsverhalten. Sie haben Qualitäten des Stadtteils identifiziert und Defizite aufgezeigt. Die formulierten Entwicklungsziele sind eine Verkehrsberuhigung des Stadtteils an vulnerablen Orten, die Schaffung von Treffpunkten und Aneignungsräumen vor allem für Jugendliche, eine erweiterte Ausstattung des öffentlichen Raums und eine Stärkung der Ortsbindung.

 

Links zu sehen ist die Dokumentation eines Stadtteilspaziergangs mit einer Kindergruppe.

Wie steht es also nun um die Chancengerechtigkeit im suburbanen Raum Kassels?

Aus den Beobachtungen, Befragungen und Erreichbarkeitsanalysen zeichnete sich ein Bild des Stadtteils Jungfernkopf ab. Dies wurde im nächsten Schritt mit den aufgestellten Qualitätskriterien abgeglichen.

Die Kriterien berücksichtigen mögliche bestehende Genderunterschiede, vor allem nehmen sie aber Bedürfnisse der gesamten Gruppe der Kinder und Jugendlichen in den Blick, die im stereotypen männlich geprägten Planungsalltag häufiger zu kurz kommen.

Die folgenden Karten und Ortsfotos geben einen Einblick in die dokumentierten Potenziale und Herausforderungen im Beispiel Jungfernkopf.

Resultat der umfangreichen Erhebungen und Analysen ist ein Maßnahmenplan, der für einen schnellen Überblick über mögliche Anhaltspunkte in der jugendgerechten Gestaltung suburbaner Stadtteile dienen kann. Für Jungfernkopf wird hier aufgezeigt, an welchen Punkten noch Potenziale ausgeschöpft werden können. Zur Strategie gehören vor allem vier Punkte:

  • Verkehrsberuhigung | Die (Verkehrs-)Sicherheit im Stadtteil weiter zu erhöhen mit dem Ziel eines verkehrsberuhigten Stadtteils sorgt für mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum, sichere Wege und damit weniger nötige Begleitung der Kinder. Die Kinder und Jugendlichen können den Straßenraum als öffentlichen Raum einnehmen und an dezidierten Stellen entstehen Platzsituationen und Treffpunkte.
  • Treffpunkte und Aneignungsräume schaffen | vor allem Jugendliche haben bisher kaum gemeinschaftliche Orte im Stadtteil und wünschen sich Orte, die wenig Nutzungskonflikte aufweisen. Außerdem sind auch kommerzielle Treffpunkte, wie Gastronomie nicht vorhanden.
  • Ausstattung der öffentlichen Räumen erweitern | Verschiedene Bevölkerungsgruppen haben verschiedene Ansprüche an die Gestaltung von Raum und Infrastrukturen, diese könnten in Jungfernkopf künftig noch mehr berücksichtigt werden.
  • Ortsbindung und zivilgesellschaftliches Engagement | Durch eine Berücksichtigung heterogenere Bevölkerungsgruppen in der Planung und dem Angebot von Treffpunkten kann die Bindung und Identifikation mit dem Ort gestärkt werden und somit auch der Wille zu Engagement für den Stadtteil.

Der Maßnahmenplan gibt aber ebenso einen kleinen Einblick, in Aspekte, die in Jungfernkopf schon als positiv zu benennen sind.

Drei Maßnahmen sind vertiefend bearbeitet worden und zeigen Visionen wie und an welchen potenziellen Orten ein Stadtteil starten kann, die vorher genannten Ziele in seine Entwicklung zu integrieren.

Die Kinder und Jugendlichen in Jungfernkopf wurden selbst zu Expert:innen ernannt und nach Wünschen und Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse lieferten wertvolle Informationen zum Nutzungsverhalten. Sie haben Qualitäten des Stadtteils identifiziert und Defizite aufgezeigt. Die formulierten Entwicklungsziele sind eine Verkehrsberuhigung des Stadtteils an vulnerablen Orten, die Schaffung von Treffpunkten und Aneignungsräumen vor allem für Jugendliche, eine erweiterte Ausstattung des öffentlichen Raums und eine Stärkung der Ortsbindung.

 

Links zu sehen ist die Dokumentation eines Stadtteilspaziergangs mit einer Kindergruppe.

Wie steht es also nun um die Chancengerechtigkeit im suburbanen Raum Kassels?

Aus den Beobachtungen, Befragungen und Erreichbarkeitsanalysen zeichnete sich ein Bild des Stadtteils Jungfernkopf ab. Dies wurde im nächsten Schritt mit den aufgestellten Qualitätskriterien abgeglichen.

Die Kriterien berücksichtigen mögliche bestehende Genderunterschiede, vor allem nehmen sie aber Bedürfnisse der gesamten Gruppe der Kinder und Jugendlichen in den Blick, die im stereotypen männlich geprägten Planungsalltag häufiger zu kurz kommen.

Die folgenden Karten und Ortsfotos geben einen Einblick in die dokumentierten Potenziale und Herausforderungen im Beispiel Jungfernkopf.

Resultat der umfangreichen Erhebungen und Analysen ist ein Maßnahmenplan, der für einen schnellen Überblick über mögliche Anhaltspunkte in der jugendgerechten Gestaltung suburbaner Stadtteile dienen kann. Für Jungfernkopf wird hier aufgezeigt, an welchen Punkten noch Potenziale ausgeschöpft werden können. Zur Strategie gehören vor allem vier Punkte:

  • Verkehrsberuhigung | Die (Verkehrs-)Sicherheit im Stadtteil weiter zu erhöhen mit dem Ziel eines verkehrsberuhigten Stadtteils sorgt für mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum, sichere Wege und damit weniger nötige Begleitung der Kinder. Die Kinder und Jugendlichen können den Straßenraum als öffentlichen Raum einnehmen und an dezidierten Stellen entstehen Platzsituationen und Treffpunkte.
  • Treffpunkte und Aneignungsräume schaffen | vor allem Jugendliche haben bisher kaum gemeinschaftliche Orte im Stadtteil und wünschen sich Orte, die wenig Nutzungskonflikte aufweisen. Außerdem sind auch kommerzielle Treffpunkte, wie Gastronomie nicht vorhanden.
  • Ausstattung der öffentlichen Räumen erweitern | Verschiedene Bevölkerungsgruppen haben verschiedene Ansprüche an die Gestaltung von Raum und Infrastrukturen, diese könnten in Jungfernkopf künftig noch mehr berücksichtigt werden.
  • Ortsbindung und zivilgesellschaftliches Engagement | Durch eine Berücksichtigung heterogenere Bevölkerungsgruppen in der Planung und dem Angebot von Treffpunkten kann die Bindung und Identifikation mit dem Ort gestärkt werden und somit auch der Wille zu Engagement für den Stadtteil.

Der Maßnahmenplan gibt aber ebenso einen kleinen Einblick, in Aspekte, die in Jungfernkopf schon als positiv zu benennen sind.

Drei Maßnahmen sind vertiefend bearbeitet worden und zeigen Visionen wie und an welchen potenziellen Orten ein Stadtteil starten kann, die vorher genannten Ziele in seine Entwicklung zu integrieren.

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