Ein Haus - minimal, transportierbar, transformierbar, autark.

Doch wozu? Ist minimales Leben nicht einfach ein moderner Trend? Uns beschäftigte die Frage, wohin der Weg der Tiny Houses in Zukunft führen würde. Der Blick fiel auf uns selbst. Trotz Unterhalt, Bafög oder Minijob haben viele Studenten es schwer, sich über Wasser zu halten. Grund hierfür sind oft die absurd hohen Wohnkosten. Wie können wir also zukünftig in Großstädten qualitativen und zugleich bezahlbaren Wohnraum für Studenten schaffen? Können Minimalhäuser die Antwort sein? Schnell wurde klar, dass die Flachdächer unzähliger Plattenbauten genau die ungenutzten Flächen versteckten, die wir suchten. Plattenbauten können viel mehr sein, als nur soziale Brennpunkte! Eine Studentenkommune auf der Platte.
Miteinander. Verschiedene Studiengänge vermischen sich, ein Kollektiv an Wissen wird entwickelt, man hilft sich gegenseitig wo man kann.
Kostensenkung. Durch die Teilung der Grundkosten würde ein jeder nur für sein eigenes Tiny House zahlen müssen, könnte jedoch das gesamte Dach nutzen.
Aufwertung. Ein Urban Gardening begrünt einerseits die Platte, wertet also den abgenutzten Plattenbau sowie Problemviertel auf, andererseits verbessert er die Lebensqualität für die Studentenkommune.
Hotspot. Auch die Bewohner des Plattenbaus, sogar die Öffentlichkeit soll die Vorzüge des Daches erleben und gemeinsam mit der Kommune Events planen.
Verschmelzung. Inmitten der Kommune entsteht ein fließender Übergang von Innen- und Außenraum, von Privat und Kollektiv. Um ein solches Projekt visualisieren zu können, braucht es ein genau ein Haus, das den Ansprüchen aller gerecht werden kann.
Ein transformierbarer Prototyp.

Eine Arbeit von Annabelle Oeste und Yasmin Kirsch.

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