Hillside House

 

Einführungsprojekt || 2. Semester || Entwerfen im Bestand 

 

Betreuer

Univ.-Prof. Claus Anderhalten || Lehrbeauftragter Tobias Tewes || Tutorin Nina Tewes || Tutorin Charlotte Vetter

 

Bearbeiter

Antonia Lüdicke || Mira Irmer

 

Standort

Kassel, Weinbergstraße

Standort

Bei der Wahl unseres Grundstückes war es uns wichtig, einen Standort zu finden, der durch die Lage einen möglichst flexiblen Alltag bietet. Außerdem war uns wichtig, dass  trotz der dicht bebauten Stadt die Natur auf dem Grundstück und in dem Gebäude spürbar wird. Dabei sollen die Gärten und Freibereiche in den Baukörper eingeschlossen werden und mit dem Standort verschmelzen. 

Unser ausgewähltes Grundstück allein schafft schon eine Bühne, von der aus man die verschiedenen Geräusche und wechselnden Jahreszeiten  mit einem Blick auf den südlichen Teil von Kassel und weit darüber hinaus entdecken und genießen kann. Unser Ziel ist es, dass das Gebäude dieses Panorama aufnimmt. Unser Entwurfs soll ermöglichen, dass die Grenze zwischen dem Leben im Haus und im Freien nahezu aufgelöst wird.

 

 

 

Konzept

Das Gebäude staffelt sich den Hang hinunter, sodass die verschiedenen Baukörper auf vier verschiedenen Ebenen angeordnet sind, die jeweils eine Höhendifferenz von einem halben Meter haben. Der Wellnessraum mit Hallenbad ist tiefer als die anderen Räume.

 

 

Die Baukörper im Inneren sind diagonal strukturiert und das gesamte Gebäude ist so ausgerichtet, dass die Achsen auf einer Linie mit der Grimm-Welt sind.

 

 

Durch die Verschneidungen der verschiedenen Baukörper und Verlängerung der einschneidenden Wände werden die Innenräume gebildet. Im Innenhof gibt es Bereiche, die durch eine bepflanzte Abdeckung geschützt werden und die Grenze zwischen Außen und Innen vollständig auflöst. Zudem gibt es außenliegende Zwischenbereiche, die als extrovertierte Außenräume dienen.

 

 

 

Blickbezüge

Um uns und unser Gebäude von der belebten Öffentlichkeit der Grimm-Welt und des Krankenhauses ein wenig abzuschirmen, gibt es von allen Seiten eine klare Kanten, die zunächst unser Konzept des Versetzens der Baukörper nach außen nicht sichtbar machen und somit für mehr Privatsphäre sorgen. 

Lediglich an bestimmten Stellen wird die Kante aufgelöst, um Blickbezüge zum umliegenden Park herzustellen. Durch die Anordnung der Fenster ist es möglich, Blickbezüge sowohl nach außen, als auch nach innen zu ermöglichen. Die Räume sind so ausgerichtet, dass gezielte Blickrichtungen in den Hof, in den Park oder zur Panoramaaussicht herrgestellt werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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