Mareike Guenther FEST QUARTIER

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FESTES  QUARTIER

Die Kirmes ist beliebt bei Jung und Alt. Während der Festzeit weist sie ein hohes Besucheraufkommen auf, doch wenn sie weiter zieht, zeichnen sich die zuvor überlaufenen Flächen in der Regel durch gähnende Leere aus.

Thema unseres Projektes "Festplätze" war es daher, Lösungsansätze für den Umgang mit dem temporären Charakter der Kirmes und der dafür genutzten Flächen zu erarbeiten. Der Entwurfsort war hierbei die Schwanenwiese in Kassel.

In meinem Konzept wird die Schwanenwiese zum Quartier. Daher auch der Titel "FEST QUARTIER" bzw. "FESTES QUARTIER" - ganz nach dem Motto: die Kirmes kommt und geht, aber das Quartier bleibt.

Die Kirmesbuden und Fahrgeschäfte weisen hierbei eine städtische Struktur auf und legen sich schützend um entstandene Treffpunkte, die sogenannten Inseln. Die  konzeptionelle Struktur ist hierbei sehr dicht, man hat das Gefühl sich in einer eigenständigen Stadt zu befinden, einer Kirmesstadt. Im Alltagszustand bildet sich schließlich ein Kontrast. Die Flächen, die zuvor vollständig durch die Kirmes eingenommen wurden, sind nun sehr weitläufig und offen. Zurück bleiben die Inseln, kleine eigenständige Welten in die man als Besucher eintauchen kann. Sie alle unterscheiden sich voneinander, sei es durch ihre Nutzungsqualitäten, verschieden ausgeprägte Vegetation oder durch ergänzende permanente Architektur. In allen spiegelt sich der vielfältige, bunte und auch altersübergreifende Charakter einer Kirmes wieder.

Jede Altersklasse wird gemäß ihrer Bedürfnisse und Vorlieben angesprochen, sei es beim gemütlichen Schlemmen, beim "Seele baumeln lassen" im Staudenmeer oder beim Familienausflug auf den Spielplatz. Und für die, die sich mehr Aktivität wünschen, gibt es Communityevents wie Outdoor Yoga oder Ballsport sowie Skaten in Kassels ersten Outdoor Bowls.