Sebastian und Jelena
Documenta Stapelhaus – Fehras Publishing Practices

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Documentaturm Stapelhaus - Fehras Publishing Practices


Das Künstlerkollektiv wurde im Jahr 2015 durch Kenan Dawich, Omar Nicolas und Sami Ruston gegründet.
Neben den verschiedenen Formen von Publikationen fokussiert sich Fehras Publishing Practices auf das Verlagswesens im kunsthistorischen Kontext sowie auch der Sprache als Mittel im kulturellen Zusammenhang. Das Künstlerkollektiv versteht sich selbst als Erforscher des Verlagswesens in der heutigen aber auch der vergangenen Zeit.
Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Werke sind das Recherchieren und Aufbereiten sowie das Sammeln, Ordnen und Archivieren von Zeitschriften, Fotos, Broschüren, Kunstpublikationen etc. in Wort und Schrift mit einem besonderen Schwerpunkt im
östlichen Mittelmeer- und nordafrikanischem Raum. Das dargestellte Konzept beruht auf der Vielschichtigkeit der Arbeiten des
KünslerInnenkollektivs Fehras Publishing Practices und fasst die fließenden Zusammenhänge der Werke des KünsterInnenkollektivs zusammen.

Die Bandstruktur vermittelt zwischen öffentlichen und privaten Räumen und schlängelt sich wie selbstverständlich durch die Kubatur. Die daraus entstehenden Raumstrukturen bilden, neben öffentlich zugönglichen Ausstellungs- und Aufenthaltsräumen sowie der
„wandernden Bibliothek“ im Erdgeschoss, Arbeitsbereiche, halböffentliche Werkstätten und einen privaten Wohnbereich in den oberen Geschossen aus. Dies bietet Platz für die drei Künstler aber auch weitere Mitarbeitende, die bei Tätigkeiten wie der Buchbinderei, der Druckerei oder im speziellen dem Fotografieren erforderlich werden.


Der Entwurf ist ein Bestandteil des Dokumentaturms, welcher, neben dem hier fokussierten Entwurf weitere Plätze für die KünstlerInnen der Documenta 15 bietet. Der Documentaturm wurde für das ausgewählte KünstlerInnenkollektiv Fehras
Publishing Practices in der Nähe des Kasseler Hafens an der Venue der Künstler positioniert. Zum einen um eine räumliche Nähe zur Kunst zu schaffen, zum anderen um den vorhandenen Asphaltplatz für die Öffentlichkeit neu zu bespielen und Zugänglich
zu machen.