Deborah Hörhold | Annika Schmidt
der raum hang(ing)out(side)

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Das 1 zu 1 Projekt „Der Raum“ ist ein Bestandteil des gesamtschulischen Projektes questioning documenta fifteen.

Hierbei soll ein neuer, demokratischer Ort für die SchülerInnen entstehen. Im Vordergrund steht der Gedanke des kollektiven Arbeitens und des ressourcenschonenden Bauens. Geschaffen wird ein nicht vorkonstruierter Raum in dem einerseits verhandelt, recherchiert und gearbeitet werden kann. Andererseits können hier aber auch Happenings, Performances und Veranstaltungen stattfinden.

Integriert wird Hang(ing) out(side) auf dem Schulgelände im Sportbereich bei den Tischtennisplatten. Dieser Ort soll sich an die gegebenen Bedingungen optimal anpassen und nachhaltig ausgeführt werden. Die Schüler der Lichtenbergschule, aber auch die Bewohner der Brückenhof Siedlung können hier zusammenkommen und aktiv werden. Im ersten Schritt werden die eckigen Formen der Siedlung und die der Schule aufgebrochen und in runden Formen vereint. Des Weiteren wird durch die dynamische und frei zugängliche Form ein Bezug zum Fußballfeld geschaffen, welche die freie Bewegung möglich macht. Ebenfalls wird der Bestand integriert und bleibt unverändert.

 

Der Entwurf lädt zum geschützten Spielen, Abhängen und Lernen auf den flexibel verschiebbaren Schaukeln an den Tischtennisplatten ein. Durch diese können die Tischtennisplatten entweder zum Lernen genutzt werden oder als Spielfläche fungieren. Hang(ing) out(side) integriert ein abschließbares Lager, welches als Rückzugsort oder als Arbeitsraum dient. Außerdem werden weitere Sitzmöglichkeiten und farbliche Akzente durch die bunte und nachhaltige LKW-Plane auf dem Schulhof gesetzt.