Einführungsprojekt Handwerkhaus

Durch einen langen und sehr schmalen Körper habe ich die Trennung von Arbeiten und
Wohnen durch eine horizontale räumliche Distanz erreicht. Gleichzeitig entstehen, durch die
vor Ort herrschende Hanglage, zwei Bereiche in dem langen Körper: Ein Teil der in dem Berg
eingegraben ist, sowie einer der aus dem Berg herausschaut. Im hintersten Teil meines Körpers,
welcher am meisten eingegraben ist, wird der Wein in Weinfässern gelagert, da durch die
Übererdung des Körpers konstant kühle Temperaturen gewährleistet werden können. Davor findet
die Weinherstellung statt, welche ebenfalls kein Zugang zu Sonnenlicht hat, da hier während der
Gärung mit offenen Stahltanks gearbeitet wird, wodurch die Temperatur der Maische nur schwer
zu kontrollieren wäre, wenn sich der Raum durch die Sonne aufheizt.
Im vordersten Teil findet das Wohnen statt. Hier hat man nicht nur das meiste Licht, sondern auch
den Blick über den Wald sowie auf Kassel. Die vier Bewohner haben je einen angepassten
Wohn- und Schlafraum in einem Wohnregal aus Polycarbonat. Dieses nimmt die Struktur der
vorherigen Räume mit einem Flurcharakter auf und führt sie weiter.
Polycarbonat findet man auch im Verkaufs- und Verkostungsbereich, welcher sich zwischen
Wohnen und Produktion befindet.
In diesen Bereich gelangt man wenn man einem bereits existierenden Weg auf der Hessenschanze
folgt, da das Gebäude meines Entwurfes fast schon provokativ auf dem Weg steht. Der Weg
dient hier nicht nur der Anbindung an den Verkehr für den Transport, sondern auch um Wanderer
die den Weg entlang spazieren auf direktem Wege in der Winzerei Wittig Willkommen zu
heißen. Das gelingt unter anderem dadurch, da man sich direkt nach eintreten in die Winzerei
schon im Verkostungsraum befindet.
Die länglichen Fenster unterstreichen die lange Form meines Entwurfes und bilden gleichzeitig
einen Rahmen für den Blick nach außen, wie auch nach innen.
Das Gebäude hat ein begehbares Gründach, welches aus dem Hang entsteht. Dadurch passt
es sich dem Naturraum unauffällig an, da es nicht aus der Landschaft heraussticht, sondern
vielmehr diese weiterträgt. Des Weiteren entsteht so eine Aussichtsplattform, welche den Blick
über den Wald, sowie auch über Kassel zeigt.

Einführungsprojekt Handwerkhaus

Bei meinem Entwurf habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, für die Winzerei Wittig einen
neuen Raum für die Rotweinproduktion zu entwerfen. Neben der hauptsächlichen Nutzung als
Arbeitsstätte soll das neue Gebäude an der Hessenschanze vier Personen als Wohnort dienen.
Für die Herstellung und Lagerung von Rotwein benötigt man dunkle Räume, welche einer
gleichbleibenden kalten Temperatur ausgesetzt sein sollten. Der Wohnraum wiederum stellt dazu
das Gegenteil dar: er soll durch viel Licht für eine angenehme Wohnatmosphäre sorgen.

Durch einen langen und sehr schmalen Körper habe ich die Trennung von Arbeiten und
Wohnen durch eine horizontale räumliche Distanz erreicht. Gleichzeitig entstehen, durch die
vor Ort herrschende Hanglage, zwei Bereiche in dem langen Körper: Ein Teil der in dem Berg
eingegraben ist, sowie einer der aus dem Berg herausschaut. Im hintersten Teil meines Körpers,
welcher am meisten eingegraben ist, wird der Wein in Weinfässern gelagert, da durch die
Übererdung des Körpers konstant kühle Temperaturen gewährleistet werden können. Davor findet
die Weinherstellung statt, welche ebenfalls kein Zugang zu Sonnenlicht hat, da hier während der
Gärung mit offenen Stahltanks gearbeitet wird, wodurch die Temperatur der Maische nur schwer
zu kontrollieren wäre, wenn sich der Raum durch die Sonne aufheizt.
Im vordersten Teil findet das Wohnen statt. Hier hat man nicht nur das meiste Licht, sondern auch
den Blick über den Wald sowie auf Kassel. Die vier Bewohner haben je einen angepassten
Wohn- und Schlafraum in einem Wohnregal aus Polycarbonat. Dieses nimmt die Struktur der
vorherigen Räume mit einem Flurcharakter auf und führt sie weiter.
Polycarbonat findet man auch im Verkaufs- und Verkostungsbereich, welcher sich zwischen
Wohnen und Produktion befindet.
In diesen Bereich gelangt man wenn man einem bereits existierenden Weg auf der Hessenschanze
folgt, da das Gebäude meines Entwurfes fast schon provokativ auf dem Weg steht. Der Weg
dient hier nicht nur der Anbindung an den Verkehr für den Transport, sondern auch um Wanderer
die den Weg entlang spazieren auf direktem Wege in der Winzerei Wittig Willkommen zu
heißen. Das gelingt unter anderem dadurch, da man sich direkt nach eintreten in die Winzerei
schon im Verkostungsraum befindet.
Die länglichen Fenster unterstreichen die lange Form meines Entwurfes und bilden gleichzeitig
einen Rahmen für den Blick nach außen, wie auch nach innen.
Das Gebäude hat ein begehbares Gründach, welches aus dem Hang entsteht. Dadurch passt
es sich dem Naturraum unauffällig an, da es nicht aus der Landschaft heraussticht, sondern
vielmehr diese weiterträgt. Des Weiteren entsteht so eine Aussichtsplattform, welche den Blick
über den Wald, sowie auch über Kassel zeigt.

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