Anna Strüber und Maike Wiedemann
Cottbus Post Carbon Hub

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COTTBUS POST CARBON HUB

Anna Strüber | Maike Wiedemann

Entwurfsprojekt SoSe 2022

Der „Cottbus Post Carbon Hub“ ist eine Einrichtung, die Menschen nach dem Tagebau-Ausstieg eine berufliche Umorientierung ermöglichen soll. Er symbolisiert für die Lausitz einen Neuanfang nach der Kohleindustrie und soll als Beispiel für zukunftsorientiertes Bauen dienen. Das städtebauliche Konzept des Entwurfs besteht aus der Einfügung in den Bestand. Das Gebäude spannt zwischen zwei angrenzenden Brandwänden und ergänzt somit den Bestand. Des Weiteren bildet der CPC Hub eine Achse zwischen den Theatern von Cottbus und erschafft dadurch einen kulturellen Treffpunkt. Gleichzeitig wird der bestehenden Bebauung ein respektvoller Abstand gegeben und eine offene Durchwegung mit einladendem Vorplatz geschaffen. Aus diesen Überlegungen entwickelte sich die Y-Form des Baukörpers. 

Neben den städtebaulichen Aspekten soll der CPC Hub die Post-Carbon-Ära der Lausitz mit der Nutzung neuer Technologien prägen.
Die Pfosten-Riegel-Fassade aus Holz bietet die Möglichkeit, diese Technologien von außen sichtbar zu machen. Vor der Glasfassade sind schwenkbare Elemente angebracht, in denen sich Graetzel-Zellen befinden. Durch diese Elemente wird zusätzlich zu Photovoltaikanlagen auf dem Dach auch über die Fassade Strom erzeugt. Dabei wird bei einer technischen Photosynthese solare Energie über Farbstoffzellen in elektrische Energie umgewandelt. Durch die Grätzel-Zellen und den Textilsonnenschutz erhält die Fassade farbige Akzente. Eine weitere Besonderheit der Fassade stellen die automatisch öffenbaren Elemente der Pfosten-Riegel-Fassade dar, welche über Querlüftung eine Nachtauskühlung ermöglichen.

Lageplan

Der Entwurf strukturiert sich in einen Werkstattbereich und einen Seminarbereich. Die Werkhallen im unteren Teil des Gebäudes bieten einen hellen tageslichtversorgten Arbeitsbereich. Daran anschließend erstreckt sich im oberen Teil des Gebäudes der Seminar- und Verwaltungstrakt mit großen Gemeinschaftsflächen für den Austausch untereinander. Die skulpturale Treppenanlage im Eingangsbereich erschafft Blickachsen über alle Ebenen des Gebäudes. Die V-Stützen im unteren Bereich des Gebäudes nehmen die Fachwerkstruktur der Tagebau-Förderbrücken auf und schaffen so eine optische und thematische Verbindung zur Lausitz.

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1.OG

Grundriss 2.OG

Grundriss 3.OG

Schnitt A-A

Ostansicht

Schnitt B-B

Südansicht

COTTBUS POST CARBON HUB

Anna Strüber | Maike Wiedemann

Entwurfsprojekt SoSe 2022

Der „Cottbus Post Carbon Hub“ ist eine Einrichtung, die Menschen nach dem Tagebau-Ausstieg eine berufliche Umorientierung ermöglichen soll. Der Entwurf strukturiert sich in einen Werkstattbereich und einen Seminarbereich. Die Besonderheit des Entwurfes zeigt sich in der Straßenansicht im Westen, da das Gebäude zwischen zwei angrenzenden Brandwänden spannt und somit den Bestand ergänzt. Der HUB bildet außerdem eine Achse zwischen den Theatern von Cottbus und erschafft dadurch einen kulturellen Treffpunkt. Die Hallen im unteren Teil des Gebäudes bieten einen hellen tageslichtversorgten Arbeitsbereich. Daran anschließend erstreckt sich im oberen Teil des Gebäudes der Seminar- und Verwaltungstrakt mit großen Gemeinschaftsflächen für den Austausch untereinander. Die Treppe im Foyer erschafft durch ihre Galerien Blickachsen über alle Ebenen des Gebäudes. Eine weitere Besonderheit sind die öffenbaren Elemente der Pfosten-Riegel-Fassade, welche über Querlüftung eine Nachtauskühlung ermöglichen.

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1.OG

Grundriss 2.OG

Grundriss 3.OG

Schnitt A-A

Schnitt B-B

Südansicht

Ostansicht