campusPARK – ein Park der verbindet.


Mit der Durchbrechung der Nord-Süd Achse und Stärkung der Ost-West Achse, wird nicht nur ein Park für den Campus geschaffen, sondern die gegenüberliegenden Siedlungseinheiten werden miteinander verbunden und zum Interagieren eingeladen. Nicht nur Studenten und Mitarbeiter der Universität Kassel sollen einen Mehrwehrt durch den Park gewinnen. Ziel ist es, die unterschiedlichsten Stadtbewohner, Jung und Alt, miteinander zu verbinden und einen Raum der Begegnung zu schaffen. Das geradlinige Wegesystem entsteht durch das Aufständern der Gebäude, wodurch ebenso die Innenhöfe zugängig gemacht werden und der Charakter des Südcampus aufgegriffen wird. Die Innenhöfe werden durch ihre eigenen Gestaltungsmethoden von einander abgehoben und schaffen individuelle Aufenthaltsorte. Der Nordcampus fällt barrierefrei zum Park ab und bildet eine Caféterrasse aus, welche eine einladende Bewegung zum Park macht. Nordcampus und Park werden durch eine Campuspromenade durchbrochen,
welche als Aktivitäts- und Verbindungsraum zum Südcampus dient, sowie die Anlieferung ermöglicht. Die Rasenfläche als auch Stege sind barrierefrei zu erreichen. Mit dem Betreten des Steges wird man durch die unterschiedlichen Grünflächen geleitet und kann ihre Natur in einem atmosphärischen
Wechsel erleben und beobachten. Das schwebende Wegesystem ermöglicht das Miteinander von ungestörter Natur und multifunktionalen Platzflächen. Durch diesen Entwurf bekommt das Natürliche ihren Platz im urbanen Kontext und schafft einen spannenden Kontrast, der heutzutage in den Städten
meist verloren gegangen ist. Durch die Überlagerung und tribünenartigen Gestaltung der Plattformen entsteht eine vielfältige Nutzung für Sport und Bewegung, Ruhe und Entspannung, sowie Kommunikation und Treffpunkt. Besonders die klimaangepasste Planung zeichnet den campus-
PARK aus. Das natürliche Überflutungsgebiet, als auch die integrierte Retentionsfläche der Plattform unterstützt den Umgang von Starkregenereignissen. Die zahlreiche, heimische Vegetation der Staudenwiese unterstützt außerdem die städtische Umgebung mit ihrer kleinklimatischen Wirkung und trägt ebenso zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt bei.

STÄRKUNG OST-WEST ACHSE


Die räumliche Grenze der Ahne wird von der neuen Ost-West Achse durchbrochen und die Siedlungseinheiten der Nordstadt und des Fasanenhofes miteinander verbunden.

AUFSTÄNDERUNG + ACHSEN


Die geradlinigen Achsen der Wegeführung entstehen mit der Aufständerung der Gebäude, wodurch der Charakter des „alten Campus“ und ihren Innenhöfen aufgegriffen wird.

WEGESYSTEM + KNOTENPUNKTE


An den Kreuzungspunkten des sanft schwebenden Wegesystems öffnen sich spannende Aufenthaltsbereiche, welche eine vielfältige Nutzung mitten in einem Naturraum ermöglicht.

DREI-ZONEN-GRÜNFLÄCHE


Die multifunktionale Rasenfläche entwickelt sich zu einer nicht betretbaren artenreichen Staudenwiese mit anschließendem Überflutungsgebiet zum Flussbett der Ahne.

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