#GehtRausSpielen// SoSe_2020// Bachelor

FG Landschaftsästhetik im Entwurf// Christine Baumgartner

FG Landschaftsarchitektur I Entwurf// Margarete Arnold

_Vernetzt //  Marlene Frischkorn

Einleitung

Abb.1_Utopie

Der Vordere Westen in Kassel, ein gründerzeitlich geprägtes Stadtviertel, ist eine beliebte Wohngegend für junge Familien mit Kindern. Der Straßenraum ist jedoch stark dominiert von breiten, schnellen Straßen, die großes Gefahrenpotenzial bieten. In dieser Utopie wird ein Wegenetz aufgespannt, welches von Kindern hochfrequentierte Räume, wie Kindergärten, Schulen und Parks, miteinander verbindet. Dazu wird ein parallel zur Straße verlaufender Raum eröffnet, welche Kinder sicher von A nach B leitet.

Abb.2_Konzept

Aus den Erfahrungen der vorangegangenen Übungen, welche unter anderem auch Stadtspaziergänge beinhalteten, leitet sich diese Utopie ab. Die Kindergärten, Schulen und Parks sind wichtige Orte für Kinder und Jugendliche. Die konzeptionelle Vernetzung der Orte bietet die Grundlage für sichere Wege. Um nicht nur Sicherheit, sondern auch Nutzen, beziehungsweise Komfort zu integrieren, verlaufen die Wege linear und direkt, sodass die kürzeste Strecke über das Netz verläuft.

Abb.3_Lageplan

Übersetzt man die Utopie in eine konkretere, aber immer noch konzeptionelle Form, ist zu erkennen, dass das Netz immer noch direkte Wege verfolgt, an manchen Stellen aber doch dem Straßenraum folgen muss. Grund dafür ist unter anderem die Topografie. Der Weg soll überwiegend eine Breite von 3 Metern haben und von Säulen gestützt werden. Die Zugänge sind entweder in Häuser integriert, oder bilden kleine Bauten. Auch soll ein barrierefreier Zugang über Rampen und Aufzüge möglich sein.

In der Goethestraße liegt der Weg auf einer Höhe von ungefähr sechs bis sieben Metern (Abb.6), an der höchsten Stelle, welche sich in dem Innenhof zwischen Kattenstraße und Hansastraße befindet, wird eine Höhe von 25 m überwunden (Abb.7).

Abb.5// Samuel-Beckett Anlage

Abb.6// Goethestraße

Abb.7// Innenhof 

Abb.8// Vorplatz Kongress-Palais

// Kopf oder Zahl?

Diese Aufgabe beinhaltet einen der zuvor erwähnten Stadtspaziergänge. Hier galt es an Kreuzungen eine Münze zu werfen und je nach "Kopf" oder "Zahl" zu entscheiden, welcher Weg zu nehmen ist. Dabei sollten Objekte, die eine ausgewählte Farbe haben, zu fotografieren.Mir fiel auf, dass ich mich nicht mehr auf den Straßenverkehr konzentrierte und so in nicht ganz ungefährliche Konflikte mit Autofahrern geriet. Kindern bewegen sich ähnlich durch die Stadt: Sie sehen etwas, auf das sie sich dann konzentrieren. Dieser Umstand bildet mitunter die Grundlage für  meine Utopie.

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