3x4

 

Einführunsprojekt || 2. Semester || Entwerfen im Bestand

Betreuer

Univ.-Prof. Claus Anderhalten || Lehrbeauftragter Tobias Tewes || Tutorin Nina Tewes || Tutorin Charlotte Vetter

Bearbeiter

Aaron Maluck || Jonathan Merz

 

„3x4“ ist ein Kubus auf dem Rammelsberg im Stadtteil Wilhelmshöhe. Er bietet auf drei Etagen jeweils vier Räume, die durch angrenzende Aussenräume separiert werden. Durch diese Anordnung entsteht ein Wechselspiel zwischen innen und aussen. Davon profitiert auch die Aussicht: Die Anhöhe bietet nahezu uneingeschränkten Ausblick auf den Herkules und die bewaldete Umgebung.

 

 

Auf dem Gelände hebt sich der Körper durch seine geradlinige, konsequente Form von der Bewaldung ab, nimmt jedoch durch die verwendeten Materialien Bezug darauf und gliedert sich dementsprechend ein.Umspannt wird der Würfel von einem Mesh aus bronzefarbenem Aluminium. Die äußere Erscheinung verändert sich dadurch bedingt Wetter- und Tagesabhängig, hat demnach verschiedenste Arten zu wirken.Das relativ feine Netz hilft dabei, die Struktur des Körpers zu wahren, erlaubt Blicke nach aussen, schützt aber vor jenen von außen nach innen.

Betritt man das Gebäude, so zerspringt die Würfelform: Jeweils 2 Operationen pro Etage, in denen sich Kanäle kreuzen, bilden die Freiflächen und Räume. Das Raumprogramm ist so konzipiert, dass sich Arbeitsbereiche im Erdgeschoss befinden und man über eine Treppe in den privaten Bereich kommt. Die Anordnung dort ermöglicht einen Rundgang; dieser führt jedoch nicht zu störendem Durchgangsverkehr, da Einzelbereiche stets an Gemeinschaftsbereiche knüpfen und nicht umgekehrt.

 

 

Im Inneren ist die Gestaltung eher minimalistisch gehalten. Wand und Decken sollen aus Sichtbeton, der Boden aus dunklem Holz bestehen, wodurch sich organisches und anorganisches Element treffen und einen Ausgleich schaffen.

 

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